Willkommen zum Zulehner-Blog

Seien Sie herzlich willkommen zur Diskussion von aktuellen Ereignissen aus Welt und Kirche, zu denen ich meine Position vermittle und zur Diskussion einlade.
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Polarisierungen durch Corona erfordern „Brückenbauer“

Eine Besprechung von Robert Mitscha-Eibl über mein Buch zur interkontinentalen Corona-Online-Studie: „Bange Zuversicht. Was Menschen in der Corona-Krise bewegt“, Ostfildern 2021, Patmos.

Neues Buch des Wiener Theologen befasst sich auf Basis einer internationalen Umfrage mit möglichen und notwendigen Konsequenzen der Pandemie – Weniger Kirchenbesuch nach Corona, zukunftsfähig ist Kombination von „Beteiligungskirche“ und „Dienstleistungskirche“

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Angst vor notleidenden Menschen

Zwischenruf in Ö1 am 21.2.2021 von Ernst Sandriesser, Direktor der Caritas Kärnten

In den vergangenen Tagen werde ich oft gefragt, warum angeblich so viele Menschen in Österreich notleidenden Kindern aus Flüchtlingslagern an den Rändern Europas nicht helfen und diese nicht in Österreich aufnehmen wollen. Ich weiß es nicht und ich glaube auch nicht, was uns bestimmte Umfragen da vermitteln wollen.

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Das Netz des sozialen Friedens ist zerbrechlich

Pressemitteilung des Katholischen Forums
Bozen, 10. Februar 2021


Die medial übermittelten Bilder von der Versammlung der „Freien Bürger“ vor dem
Landhaus am vergangenen Sonntag sind noch frisch. Erinnerungen an die
Erstürmung des Kapitols in Washington Anfang Jänner tauchen auf. Gemeinsam ist
beiden Anlässen eine offen zum Ausdruck gebrachte Wut. Zielscheibe der Wut sind
„die da oben“, verantwortlich für alles, was nicht gut geht.

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Why are American politicians more pious than their constituents?




Date: 10‑02‑2021

Source: The Economist

As Americans ditch the church, Congress still fills the pews

 

AMERICA’S CONSTITUTION is explicit: “no religious test shall ever be required as a qualification to any office.” Yet Americans expect piety from their politicians. During the presidential election of 1800, William Linn, the first chaplain of the House of Representatives, argued that Thomas Jefferson was unqualified for office because of his “rejection of the Christian Religion”. Jefferson, a staunch believer in the separation of church and state, rejected most orthodox teachings and, later in life, assembled his own Bible expunged of miracles and other supernatural “perversions”. The election of such a man, Linn warned, would “destroy religion, introduce immorality and loosen all the onds of society”. (It did not.) Weiterlesen

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Es geht um Vertrauen…

Offener Brief der früheren Präsidentin der Katholischen Aktion Österreichs
Mag. Gerda Schaffelhofer an Herrn Bundeskanzler Sebastian Kurz.

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,

seit Monaten werden wir über die Medien mit täglich upgedateten Statistiken versorgt, die Aufschluss über Fort- und Rückschritte in Pandemiezeiten geben. Gut so, weil in Krisenzeiten Transparenz doppelt wichtig ist. Interessant wäre nun freilich eine ebensolche öffentlich gemachte Statistik über das Vertrauen der Bevölkerung in die Regierungsarbeit. Man könnte anhand steigender Kurven Vertrauenszuwachs, anhand fallender Vertrauensschwund ablesen und dies in alle nur möglichen Richtungen analysieren. Und wahrscheinlich gäbe es unzählige Interpretationsmöglichkeiten. Für gestern wage ich es, trotz nicht vorhandener Statistik einen Sturzflug Ihrer Vertrauenswerte auf dieser Kurve zu prognostizieren, der allerdings keine großen Interpretationsspielräume zugelassen hätte. Denn der Unmut über die Abschiebung von Kindern, die in Österreich bestens integriert waren, kann nicht „weganalysiert“ werden.

Nun ist es aber mit dem Vertrauen so eine Sache. In der Regel hat man dieses zu einer Person und damit zu ihren Entscheidungen und Handlungen. Ist man von etwas, das dieser Mensch tut, enttäuscht, überträgt sich das auf die ganze Person. Wissend um den Wert von Differenzierungen, soll hier nicht  Pauschalverurteilungen das Wort geredet werden. Wohl aber sei darauf hingewiesen, dass Vertrauen ein Gut ist, das schnell verspielt ist, wenn wiederholt durch Einzelentscheidungen die Glaubwürdigkeit einer Person ins Wanken gebracht wird.

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Man rette die Demokratie nicht durch Unmenschlichkeit!

Der ORF-Report hat von einer Gallup-Umfrage berichtet. Ersichtlich wird durch diese, wie groß der Anteil der Menschen in Österreich ist, die sich für eine Aufnahme von Menschen in Not aus den Lagern in Lesbos aussprechen: Es sind beachtliche 47%. 49% sind dagegen.

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Ein humanitärer Deal

Wie die österreichische Regierung gewonnen werden kann, Familien mit Kindern aus Lagern in Lesbos aufzunehmen.

Menschenunwürdige Lage

Die Bilder gehen zu Herzen. Familien mit Kindern leben bei Eiseskälte in Zelten, in denen das Wasser steht. Die Versorgung mit Medikamenten und Duschen ist mangelhaft. Bildung für die Kinder findet nicht statt. Und das inmitten des „christlichen Abendlands“. Manche sind inzwischen überzeugt, dass Flüchtlingsabschreckungspolitik gemacht wird. Man kalkuliert, dass die grausigen Bilder weitere Schutzsuchende abhalten werden.

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How Religion Shaped Modern Economics

Date: 17‑01‑2021

Source: The Wall Street Journal

In the 18th century, a new Protestant belief that people have control over their destinies fostered the rise of free‑market ideas.

A statue of pioneering economist Adam Smith in Edinburgh, Scotland.

The conventional account of modern thinking about economics starts with Adam Smith’s 1776 book “The Wealth of Nations.” Smith’s insights, in turn, are usually said to be a product of the secularism of the Enlightenment—a historic turn from thinking in terms of a God‑centered universe toward ideals of human rationality and self‑sufficiency.

But that story is seriously incomplete. In fact, our modern Western understanding of market competition as the key to economic progress owes a great deal to religion—specifically, the new ideas that emerged in the English‑speaking Protestant world in the late 17th and the 18th century. Critics of capitalism sometimes complain that the belief in competitive markets, among economists and many ordinary citizens too, is a form of religion. There is something to the idea, though not in the way the critics mean. Weiterlesen

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Die sakramentale Repräsentanz Jesu Christi und die Frauen

Gastblog von Prof. Dr. Margit Eckholt, Professorin für Dogmatik mit Fundamentaltheologie an der Universität Osnabrück

In den letzten Jahren verengt sich die lehramtliche Argumentation im Blick auf den Ausschluss von Frauen vom sakramentalen Amt immer mehr auf das Mann-Sein Jesu Christi: „Jesus Christus zeigt sich als der Bräutigam der Eucharistie feiernden Gemeinschaft in der Gestalt eines Mannes, der ihr vorsteht als Zeichen des einen Priesters“ (QA 101), so Papst Franziskus in Querida Amazonia, und Kardinal Ladaria spricht davon, dass das Mann-Sein ein „unentbehrlicher Aspekt“ der sakramentalen Repräsentanz Jesu Christi sei.

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Initiative der Solidarregion Weiz

Die Lage der Flüchtlinge im Lager Kara Tepe in Griechenland ist katastrophal; 7500 Menschen, keine Heizung, Strom nur am Tag, eine Dusche für 200 Menschen, viel zu wenige Sanitäranlagen, nur eine kalte Mahlzeit am Tag, starke Regenfälle, überschwemmte Sommerzelte; Kinder müssen in Zelten am nackten Boden schlafen…Jetzt spitzt sich die Situation noch zu: Am Wochenende sind erstmals Minusgrade vorausgesagt.

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