Willkommen zum Zulehner-Blog

Seien Sie herzlich willkommen zur Diskussion von aktuellen Ereignissen aus Welt und Kirche, zu denen ich meine Position vermittle und zur Diskussion einlade.
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Pfingstkongress 2021: Wege aus einer gespaltenen Gesellschaft

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Schweizer Kanton will Pflegeheime zu Sterbehilfe verpflichten

Wiener Bioethikerin Kummer sieht darin „alarmierende Entwicklung“ – Bericht in den Niederlanden weist für 2020 neuen Höchststand von 7.000 Fällen aktiver Sterbehilfe aus.

Ein Bericht aus der Kathpress.

Zürich/Wien, 06.05.2021 (KAP) Alters- und Pflegeheime im Schweizer Kanton Graubünden sollen gesetzlich verpflichtet werden, die Durchführung von Sterbehilfe durch externe Organisationen in ihren Räumlichkeiten zuzulassen. Das sieht ein geplanter Gesetzesartikel der kantonalen Regierung vor. Die Wiener Bioethikerin Susanne Kummer bezeichnete diese Entwicklung am Donnerstag gegenüber Kathpress als alarmierend: „Zielgruppe der Sterbehilfe-Vereine sind insbesondere Senioren. Zudem hat die WHO erst kürzlich angemahnt, dass weltweit die Altersdiskriminierung zunimmt. Vor beiden Entwicklungen dürfen wir nicht die Augen verschließen“, mahnte die Geschäftsführerin des IMABE-Instituts.

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Ein immer noch aktueller Reformer

Zum 500. Geburtstag von Petrus Canisius SJ.

Er war Niederländer. Geboren wurde er als Pieter Kanijs am 8.Mai 1521 in Nimwegen, dem damaligen Herzogtum Geldern. Sein Leben auf dieser Erde ging 1597 in Freiburg (Schweiz) zu Ende. Seit 1925 steht der respektvolle Gegenreformator, der nie von Ketzern oder Irrlehren sprach, im Heiligenkalender der katholischen Kirche. Am Tag, an dem er geboren wurde, war über Martin Luther in Worms gerade die Reichsacht verhängt worden.

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Aktive Sterbehilfe: Was die Menschen sich wünschen…

Es gibt für Österreich repräsentative Erhebungen über Jahrzehnte hinweg, die bei der anstehenden Diskussion über die Kultur des Sterbens im Land hilfreich sein können. Es zeigt sich, dass die Frage nach der aktiven Sterbehilfe nur die Oberfläche der tiefersitzenden Frage ist, wie es jemand grundsätzlich mit dem Tod und dem Danach hält „Sterbliche“ (sie sind überzeugt: es gibt nur diese Weltzeit, mit dem Tod ist definitiv alles aus) und „Unsterbliche“ (im Tod wird die Existenz in eine neue Gestalt gewandelt) haben ganz andere Wünsche in Bezug auf den assistierten Selbstmord.

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Ein großer Verlust.

Zum Tod von Hans Küng.

Zweifelsfrei war Hans Küng einer der großen deutschsprachigen Theologen der katholischen Weltkirche. Daran ändert nichts, dass ihm die Lehrerlaubnis entzogen wurde, als er die Unfehlbarkeit des Papstes in Frage gestellt hatte: ein Thema, zu dem gerade heute wieder in der Ökumene engagiert geforscht wird.

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Synodalität verlangt respektvollen Dialog

Zu den Entwicklungen in der Diözese St. Pölten von Hans Schelkshorn und Paul M. Zulehner

Er war mit Vorschusslorbeeren aufgenommen worden. Seine Zuhörenden begeistert er durch biblisch fundierte Predigten. Er versteht sich mit Leuten aus der Bischofskongregation bestens und kann dort – an Nuntius und Kardinal vorbei – seine Anliegen auf direktem Weg regeln. Im Kurier hat Martin Gebhart berichtet. Seine Kontakte zu den Mächtigen in Politik und Wirtschaft sind vorzüglich. Die besten Voraussetzungen also für einen Neustart. Die Rede ist von Bischof Alois Schwarz, der gegen seinen erklärten Willen von Kärnten nach Niederösterreich versetzt worden ist.

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„Tu alles mit Rat, dann brauchst du nach der Tat nichts zu bereuen.“ (Sir 32,19)

„Gleich zu Beginn meines bischöflichen Dienstes habe ich beschlossen,
nichts ohne euren Rat und ohne die Zustimmung des Volkes zu tun –
lediglich auf Grund meiner persönlichen Ansicht
[es ist unabdingbar] gemeinsam eine Lösung zu suchen,
wie es die gegenseitige Ehrerbietung erfordert“.

(Bischof Cyprian von Karthago, 200-258)

Organisationsentwickler sehen für verantwortliche Leitungen zwei Möglichkeiten, wenn auf Zukunft hin tiefgreifende Entwicklungen vonnöten sind: Sie können das Ergebnis vorgeben, oder aber ein solches zusammen mit den Betroffenen erarbeiten und damit vereinbaren.

Vorgeben

Das Vorgeben hat große Vorteile: es geht schnell, es lassen sich rasch von externen Organisationsberatern um viel Geld Vorschläge erstellen. Es braucht keine aufwendigen Beratungsvorgänge in der Organisation selbst. Die Vorschläge werden dann erlassen und umgesetzt. Dabei erfahren nicht wenige, auch untergeordnete Führungskräfte, dass sie betroffen sind, ihre Stelle wegrationalisiert wird.

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Bedrückende Unzulänglichkeiten in unserer Kirche

Ein Offener Brief von Dr. Friedl Melichar (Graz)

Sehr geehrter Herr Bischof,
Sehr geehrte weitere Personen, die unter CC oder bCC diesen Brief erhalten,

Ich habe heute die nicht unbeträchtliche Summe von € 516,69 als meinen Kirchenbeitrag überwiesen. Möglicherweise ist dies die letzte Beitragszahlung, die die steirische r.k. Kirche von mir erhält. Ich möchte Ihnen die Gründe für meine Überlegungen bekanntgeben.

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Das Hemd ist uns näher als der Fremde.

Warum biblische Texte heute in die Irre führen können.

Erschienen am 11.3.2021 in Christ in der Gegenwart 11/2021, 3f. mit dem Titel
„Wer ist eigentlich mein Nächster?“

Vorrat an belastbarer Solidarität in der österreichischen Kultur: Zu diesem Thema habe ich einige Jahrzehnte Studien durchgeführt.[1] Mehrere Ergebnisse ragen heraus. Ein erstes: Sehr viele Menschen hegen den Wunsch, als „solidarisch“ zu gelten. Genauso wie „religiös zu sein“ gehört dies in unserer postchristlichen Kultur offensichtlich zum guten Selbstbild eines Menschen. Daran hat nichts verändert, dass sogenannte „Gutmenschen“ im Zuge der Umwertung der „Willkommenskultur“ in der Flüchtlingszeit in Misskredit geraten sind. Das Potential an Solidarität ist auch in vermeintlich „individualistischen“ Freiheitskulturen überraschend hoch.

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Zum Priester berufen

Die Benediktinerin Sr. Philippa Rath aus Eibingen hat ein bemerkenswertes Buch herausgebracht. Es trägt den Titel „Weil Gott es so will“ (Herder 2021). Darin kommen mehrheitlich Frauen zu Wort, die von ihrer Berufung zum Priesteramt erzählen.

Die sehr persönlichen Texte sind eine berührende Werbung für den Zugang von Frauen zur Ordination in der katholischen Kirche. Sehnsucht und Enttäuschung halten sich die Waage. Das soeben erschienene Buch macht rasch die Runde, ist auch schon mehrere Male aufgelegt worden. Offenbar berührt es viele Menschen nicht nur in der katholischen Kirche, nicht nur Frauen, sondern auch Männer.

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