Willkommen zum Zulehner-Blog

Seien Sie herzlich willkommen zur Diskussion von aktuellen Ereignissen aus Welt und Kirche, zu denen ich meine Position vermittle und zur Diskussion einlade.
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Das Kopftuchverbot in Schulen – eine religionspolitische Falle

Wenn BM Heinz Faßman fordert, Kinder müssten in den Schulen des Landes die Möglichkeit haben, säkular aufzuwachsen, dann hat dieser Satz eine große religionspolitische Tragweite. Weiterlesen

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Die Reformen von Franziskus aus Sicht Zulehners

Radioakademie in Radio Vatican:

Der seit 2008 emeritierte Universitätsprofessor Paul Zulehner gehört zu den bekanntesten Religionssoziologen Europas. In unserer Radioakademie im Monat November geht er auf den „Schwung“, den Papst Franziskus gebracht hat…. Alles lesen: https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2018-11/radioakademie-reformen-papst-franziskus-zulehner-propopefrancis.html

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The Populist Wave Hits the Catholic Church

Date: 14-11-2018
Source: Foreign Affairs By R. R. Reno

How Pope Francis Triggered a Rebellion

The Catholic Church faces a crisis of leadership. The latest series of abuse revelations, most notably the exposure of former U.S. Cardinal Theodore McCarrick as a sexual predator, revealed a hierarchy that will not (and perhaps cannot) address corruption in its own ranks. Only intense public pressure and the threat of ruinous lawsuits have led it to take action.

Massimo Faggioli (“The Catholic Church’s Biggest Crisis Since the Reformation,” October 11) argues that the sexual abuse crisis has worsened a preexisting divide within Catholicism, one that flows from institutional failures to reform and update the church. By this way of thinking, the far-seeing Pope John XXIII and his progressive allies recognized that the Catholic Church was too conservative, too outdated. The Second Vatican Council (1962–1965) presented an opportunity for deep reform. Sadly, Pope Paul VI, who succeeded John XIII, was weak-kneed, while John Paul II and Benedict XVI were conservative revanchists. Now, after 50 years of misrule, comes a good pope with bold plans. But a rump of conservative Catholic traditionalists with money and political power are fomenting division. Weiterlesen

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Man wird Merkel noch nachtrauern

Verwunderung über eine exegetische Legitimation der Anti-Merkler.

Ludger Schwienhorst-Schönberger, international renommierter Exeget an der katholisch-theologischen Fakultät in Wien, hat in der letzten Nummer DIE FURCHE (Nr. 45 | 8. November 2018, S. 11) einen Beitrag mit dem Titel „Der Nahe, der Nähere und der Nächste“ veröffentlicht (hier geht es zum Beitrag: FURCHE Schwienhorst-Schönberger). An diesen exegetisch wie politologisch leider ziemlich undifferenzierten Beitrag stellen sich eine Menge von Fragen. Einige sollen – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – hier als Diskussionsbeitrag formuliert werden. Weiterlesen

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Francis on the ropes

   Date: 08-11-2018
Source: The Economist

Clerical sexual-abuse scandals strengthen the pope’s conservative critics
Launched in optimism, Francis’s papacy is bogged down in infighting and scandals

As an fbi agent for 29 years, Philip Scala led the operation that jailed John Gotti of Cosa Nostra and raided an al-Qaeda bomb factory. Mr Scala, now a private investigator, took on Hells Angels, rioting prisoners and Russian mobsters. Next on his list? The cardinals of the Roman Catholic church. Weiterlesen

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Ö1 – 10.11.2018, 19.05 LOGOS mit Paul M. Zulehner über seinen Glauben

„Was glauben Sie?“ – Der Religionssoziologe und Pastoraltheologe Paul M. Zulehner über Religion und Glauben in einer pluralistisch gewordenen Gesellschaft. – Gestaltung: Johannes Kaup

Paul Zulehner wurde am 20. Dezember 1939 in Wien geboren, studierte Philosophie und Theologie in Innsbruck, Wien und München. Er dissertierte über den Austromarxismus und habilitierte sich in Würzburg mit einer Studie über die Säkularisierung. Seit 1984 war er Professor für Pastoraltheologie an der Universität Wien. Sein Spezialgebiet ist die Religions- und Werteforschung. Neben seinem engeren Fachgebiet hat er u. a. zum Thema Jugendwerte, Männerforschung, zur Sinnfrage in der Gesellschaft und zum Kirchenbeitrag publiziert.

Obwohl seit 2008 emeritiert, ist Zulehner weiterhin wissenschaftlich und publizistisch tätig. In „Werden, was ich bin – ein spirituelles Lesebuch“ zeigt sich Zulehners Interesse für die Mystik Teresa von Avilas und Meister Eckharts. Zuletzt, Anfang 2018, erschien von ihm „Ich träume von einer Kirche als Mutter und Hirtin. Die neue Pastoralkultur von Papst Franziskus“. Darin beschreibt Zulehner Papst Franziskus als einen Mann, der in wenigen Jahren die Seelsorgekultur der katholischen Kirche tiefgreifend verändert hat. Der Papst setze für die Kirche neue Akzente: Statt auf die Sünde zu schauen, soll mehr auf die Wunden der Menschen geschaut werden, statt zu moralisieren, solle sie mehr heilen. Für Zulehner ist der Papst ein Werber für einen Kurswechsel in der Kirche, von der er eben sagt: „Ich träume von einer Kirche als Mutter und als Hirtin“.

2018 ist auch das Jahr, in dem der Republikgründung Österreichs vor 100 Jahren gedacht wird. 1918 ist zugleich das Scheidungsjahr einer jahrhundertealten Verbindung von Thron und Altar, ein Prozess, der sich bis zum sogenannten „Anschluss“ Österreichs im Jahr 1938 gezogen hat. Die Vormachtstellung der römisch-katholischen Kirche ging zu Ende, die als Hausreligion der Habsburger bislang eine De-facto-Staatsreligion gewesen war. Geblieben ist nur ein völkerrechtlicher Vertrag: das unter Dollfuß verhandelte Konkordat mit dem Heiligen Stuhl von 1933. Nach dem Zweiten Weltkrieg folgte ein Prozess der Enttraditionalisierung und distanzierter Kirchlichkeit, die der Wiener Pastoraltheologe und Religionssoziologe Paul Michael Zulehner in zahlreichen seiner Publikationen beschreibt. Die Religion der Tradition wird im gesellschaftlich säkularen Umfeld zu einer Religion der Wahl, mit all seinen gesellschaftlichen Folgen vom Wertewandel bis hin zu diversen Kirchenaustrittswellen.

Johannes Kaup hat Paul Zulehner zu einem Gespräch über den Glauben in einer pluralistisch gewordenen Gesellschaft getroffen. Und er fragt nach, was der Religionssoziologe Paul Zulehner selbst glaubt und woran er zweifelt?

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Time to renew the Church’s commitment to women

An urgent call for an encyclical on women at the occasion of the 70 years’ jubilee of the Universal Declaration of Human Rights (UDHR)
aus:  Catholic  Theological Ethics in the World Church, Posted October 1, 2018 | by Ingeborg Gabriel |

The seven decades that have elapsed since the adoption of the Universal Declaration of Human Rights (UDHR) in December 1948 have seen an immense increase in the awareness and further legal specifications with regard to human rights. The engagement of innumerable human rights organisations to deepen the human rights’ ethos and speed up their implementation has truly been impressive. Weiterlesen

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