Abschiebungen:  KAÖ-Präsidentin Gerda Schaffelhofer warnt vor „Populismusfalle“ und „humanitärem Klimanwandel“

Pressemitteilung – Wien, 30.1.2018

 

Schaffelhofer: Bei Entscheidungen über die Rückführung von abgelehnten Asylwerbern muss  Menschlichkeit das oberste Maß sein – Abschiebung von gut integrierten Familien und Jugendlichen in Ausbildung wiederspricht humanitärer und wirtschaftlicher Vernunft Weiterlesen

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Krise der Institutionen und das Ende der Hierarchien

Furche 4_2018 Karner Artikel

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«… und Du sollst ein Segen sein.»

Offener Brief eines Diakons aus Kasachstan zum Schreiben gegen den Papst. Von Diakon Matthias Drögsler (Kasachstan-Schweiz)
Der Hintergrund: Zusammen mit meiner (im Brief auch an zwei Stellen genannten) Ehefrau war ich zwischen 2009 und 2013 in Kasachstan im Seelsorgeeinsatz. Von daher kenne ich Situation und Personal der dortigen Ortskirche. Weiterlesen

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Netzwerke, Dezentralisierung und Hierarchie in der Kirche

Helmut F. Karner:

„Von den 814 Befragten, die Anfang des Monats zu Fragen der Kirche und des Glaubens gefragt wurden, sind sieben Prozent völlig überzeugt, dass der Papst die richtigen Antworten auf die Fragen unserer Zeit hat, weitere 46 Prozent sehen die päpstlichen Haltungen überwiegend als zeitgemäß an. Aber nur 14 Prozent geben an, dass sich diese Haltungen auch in der österreichischen Kirche bemerkbar machen.“ derstandard.at, 24.12.2017

Auf diese Weise wird sich die Kirche verändern. Es ist eine der wichtigsten Entscheidungen in diesem Pontifikat, dass der Papst den Zentralismus überwindet. Roma locuta (Rom hat gesprochen) und damit basta, gilt nicht mehr? Das ändert sich insofern als das, was Rom sagt, von der Peripherie kommen kann. Bisher tanzte alle Welt nach der römischen Pfeife. Jetzt sagt man, Rom geht in die Schule der Regionen, der Kontinente, der Bischofskonferenzen, lernt dort, und sagt dann: Okay, das akzeptieren wir für die Weltkirche oder unterstützen es, zumindest vorerst, regional. Das ist eine Revolution.“ Paul Zulehner im Kurier Interview, 6.1. 2018

„It is a truth universally acknowledged that we now live in a networked world, where everyone and everything are connected. The corollary is that traditional hierarchical structures—not only states, but also churches, parties, and corporations—are in various states of crisis and decline. Disruption, disintermediation, and decentralization are the orders of the day. Hierarchy is at a discount, if not despised.“ Der weltberühmteste Wirtschaftshistoriker, Niall Ferguson, im untenstehenden Artikel in dem heutigen Wall Street Journal. 

Welche Übereinstimmung der Erkenntnisse!  Und wohl eine gute Erklärung für die heutigen Krisen der Institutionen! Und viele mögliche Lösungen zeichnen sich in den beiden Ansätzen von  Zulehner und Ferguson ab. Auch eine beschränkte, neu interpretierte Hierarchie (in Netzwerken) ist da kein Widerspruch. Also mutig voran, die 300 Jahre überspringend! („Der Mentor von Papst Franziskus, Kardinal Martini, hat gesagt, die katholische Kirche sei 300 Jahre hinter der modernen Welt zurück“, Zulehner im Kurier)

Date: 06-01-2018
Source: The Wall Street Journal By Niall Ferguson
Subject: In Praise of Hierarchy Weiterlesen

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Klare Stellungnahme gegen eine Politik des Todes.

Ein Gastbeitrag von Dr. Markus Büning: Klare Stellungnahme gegen eine Politik des Todes – Danke Kardinal Woelki! Ein Plädoyer gegen die Streichung des § 219a StGB

Seit Monaten müssen wir Katholiken uns eine Debatte anhören, die unerträglich ist. Es geht um die geplante Streichung des § 219a StGB. Diese Strafrechtsnorm stellt das Werben für Abtreibung unter Strafe und ist damit Teil des notwendigen Schutzkonzeptes des Staates für das ungeborene Leben. Weiterlesen

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„Gott als Mauerbohrer.“ Eine mystisch-politische Weihnachtspredigt

Der Palästinenser Achmed hat diese Krippe geschnitzt. Es zeigt die Geburt Jesu. Auf der einen Seite (hinter der halboffenen Tür) Bethlehem, Jerusalem und die Heiligen drei Könige auf der anderen Seite – getrennt durch eine Betonwand mit Wachtturm; in der Mauer ist eine Schiebetür.

Ahmed: “Es wäre so einfach; wir brauchen nur ein Loch in die Mauer zu bohren, und alle Menschen könnten sich in Israel und Palästina wieder frei bewegen.“ Weiterlesen

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Norbert Lohfink: Sinndimensionen der letzten Vaterunserbitte

Der Titel dieses Jahrbuchs besteht aus zwei Vaterunserbitten: „Und führe uns nicht in Versuchung“, und „erlöse uns von dem Bösen“. Die zweite ist mit der ersten durch das Wort „sondern“ verbunden. Schon das zeigt, daß die beiden Bitten eng zusammengehören, fast wie zwei Seiten einer und derselben Medaille. Sie erklären sich also auf jeden Fall gegenseitig. Weiterlesen

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