Pro Pope Francis

Mit Tomas Halik (Prag, Religionsphilosoph Templetonpreisträger 2014) habe ich einen Offenen Brief an Papst Franziskus verfasst. Das ist der deutsche Text:

Hochgeschätzter Papst Franziskus!

Ihre Pastoralen Initiativen und deren theologische Begründung werden derzeit von einer Gruppe in der Kirche scharf attackiert.

Mit diesem öffentlichen Brief bringen wir zum Ausdruck, dass wir für ihre mutige und theologisch wohl begründete Amtsführung dankbar sind.

Es ist Ihnen in kurzer Zeit gelungen, die Pastoralkultur der katholischen Kirche von ihrem jesuanischen Ursprung her zu reformieren. Die verwundeten Menschen, die verwundete Natur gehen Ihnen zu Herzen. Sie sehen die Kirche an den Rändern des Lebens, als Feldlazarett. Ihr Anliegen ist jeder einzelne von Gott geliebte Mensch. Das letzte Wort im Umgang mit den Menschen soll nicht ein legalistisch, sondern ein barmherzig interpretiertes Gesetz haben. Gott und seine Barmherzigkeit prägen die Pastoralkultur, die Sie der Kirche zumuten. Sie träumen von einer „Kirche als Mutter und Hirtin“. Diesen Ihren Traum teilen wir.

Wir bitten Sie, von diesem eingeschlagenen Weg nicht abzuweichen und sichern Ihnen unsere volle Unterstützung und unser stetes Gebet zu.

Die Unterzeichner

Inzwischen haben über 200 Persönlichkeiten (Bischöfe, TheologInnen, Personen des öffentlichen Lebens) unterzeichnet. Über 6500 haben in den ersten drei Tagen den Brief online unterstützt.

Hier können Sie alles im Detail (Liste der Unterzeichnenden, Liste der Unterstützenden) nachlesen: www.pro-pope-francis.com . Danke wenn Sie mitmachen!

 

 

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23 Antworten zu Pro Pope Francis

  1. Dr. Markus Büning schreibt:

    Eine Email an Weggefährte und Freunde, denen ich meine Motive mitteilen möchte, warum ich mich dieser Initative angeschlossen habe:

    Liebe Freunde,

    die Reaktionen auf meine gestrige Email ließen erwartungsgemäß nicht lange auf sich warten: Wie kannst Du Dich mit solchen Leuten „ins Bett legen“? Was soll Dein falscher Papalismus? Wo bleibt Deine Wahrheitsliebe? usw. usw.. Zunächst einmal eine ganz grundsätzliche Anmerkung: Wir alle erliegen oft dem genetischen Fehlschluss: Wenn der oder die so etwas sagt, kann das doch nicht wahr sein! Nein, die Wahrheit bemisst sich nicht nach der Herkunft der Aussage, sondern nach seinem Inhalt. Selbst der „schlimmste“ Häretiker ist in der Lage, wahre Dinge zu sagen. W. Nigg hat sich mit diesem Phänomen in seinem berühmten Buch über die „Ketzergeschichte“ sehr eingehend beschäftigt. Ich kann einem jeden dieses Buch nur zur Lektüre empfehlen.

    Nun zur Sache: Ich habe unterzeichnet, weil ich jeden Satz des offenen Briefes inhaltlich teile. Ich habe unterzeichnet, weil ich es satt habe, mich auch nur im Ansatz an einem Papstbashing zu beteiligen. Die sog. correctio filialis hat mir die Augen geöffnet, dass dies so nicht geht. Die dort gemachten Häresievorwürfe halte ich gelinde gesagt für unverschämt und aus dem Ärmel geholt. Letztlich spricht aus dieser Erklärung die Unfähigkeit, die Möglichkeit legitimer Dogmenentwicklung schon vom Grundansatz her nicht anzuerkennen. Mit der Floskel „Wahrheit aller Zeiten“ kann ich nichts anfangen. Das selbe Problem habe ich auch mit der völlig ahistorischen und ideologischen Floskel von der „Messe aller Zeiten“. Der Satz „Das war ja schließlich immer so“ macht die Dinge noch längts nicht wahr! Zudem hilft es auch nicht, sofort mit der Modernismuskeule um die Ecke zu kommen. Ja, inzwischen bin ich auch der Überzeugung, dass der Weg der Dubia falsch wahr! Die jetzige Eskalation zeigt mir dies überdeutlich. Die Kardinäle hätten die Dinge intern klären müssen. Und: Der Papst, ja kein Papst, muss sich durch „inquisitorische“ Fragen seiner engsten Mitarbeiter in der Öffentlichkeit vorführen lassen. Leider erkenne ich das erst jetzt in dieser Deutlichkeit. Vor diesem Hintergrund tut mir inzwischen auch manch ein apologetischer Beitrag für die Dubia-Kardinäle leid. Das heißt natürlich nicht, dass man jeden Satz von Amoris Laetitia (= AL) unproblematisch finden muss. Aber einen solchen Kadavergehorsam hat Papst Franziskus doch auch nicht gefordert. Ganz im Gegenteil: Er spricht zu Beginn des Lehrschreibens davon, dass es ihm um eine Diskussiongrundlage gehe.

    Im Folgenden werde ich jeden Satz des offenen Briefes kurz kommentieren, um deutlich zu machen, warum ich inhaltlich dahinter stehe:

    Hochgeschätzter Papst Franziskus!

    Ihre pastoralen Initiativen und deren theologische Begründung werden derzeit von einer Gruppe in der Kirche scharf attackiert.

    Ja, die correctio filialis ist eine „scharfe Attacke“, die m.E. nicht unwidersprochen stehen bleiben darf. Wer auf diese polemische Art und Weise das sichtbare Oberhaupt der Kirche angreift, muss damit rechnen, dass papsttreue Katholiken sich verletzt fühlen und dies so nicht hinnehmen. Und da sind wir schon an einem springenden Punkt: Die Papsttreue kann doch nicht davon abhängen, dass einem der jeweilige Pontifex persönlich in den Kragen passt. Nein, wir haben alle die Pflicht, in Liebe und Ehrfurcht dem Statthalter Jesu Christi gegenüber zu treten und zollen ihm unseren tiefsten Respekt.

    Mit diesem öffentlichen Brief bringen wir zum Ausdruck, dass wir für Ihre mutige und theologisch wohl begründete Amtsführung dankbar sind.

    Ja, auch ich bin dankbar dafür, dass der Papst mit viel Mut neue Akzente setzt. Das Jahr der Barmherzigkeit, sein bedingungsloser Einsatz für die Abschaffung der Todesstrafe und seine Liebe zur Schöpfung sind hier nur drei Aspekte. Aber auch das Bemühen, als Kirche den Fernstehenden wieder intensiver nachzugehen. Was bitte hat unser Herr denn anderes getan? Und selbstredend tut er dies mit guten theologischen, ja biblisch fundierten, Argumenten. Das kann man ihm doch nicht absprechen, auch dann nicht, wenn man bzgl. AL seine Probleme hat.

    Es ist Ihnen in kurzer Zeit gelungen, die Pastoralkultur der katholischen Kirche von ihrem jesuanischen Ursprung her zu reformieren.

    Auch dieser Satz verdient meine volle Zustimmung. Ich kann mich noch genau an die ersten Tage des Pontifikates erinnern, wie der Papst in einer kleinen Kirche im Vatikan die Sontagsmesse hielt und nach der Messe draußen auf die Menschen zuging. Die Art und Weise, wie er sich den Menschen näherte, hat mich zutiefst angerührt. Auch wie er mit behinderten Menschen umgeht, ist für mich großartig und dies sage ich als ein Mensch, der an der Seite einer schwerbehinderten Schwester groß geworden ist. Ja und dann seine Art zu leben! Davon können wir uns alle eine Scheibe abschneiden. Seine Bescheidenheit finde ich beeindruckend. Ihm dann aber vorzuwerfen, dies sei alles nur Strategie, halte ich für unverschämt. Nein, dieser Mann versucht glaubwürdig, den Sitl Jesu in die Amtsführung des Papstes einzubeziehen. Danke dafür! Ich habe noch nie verstanden, warum es einen „päpstlichen Hof“ gibt… Damit ist es nun ein für allemal vorbei. Und das ist gut so!

    Die verwundeten Menschen, die verwundete Natur gehen Ihnen zu Herzen. Sie sehen die Kirche an den Rändern des Lebens, als Feldlazarett. Ihr Anliegen ist jeder einzelne von Gott geliebte Mensch.

    Das Bild vom Fledlazarett spricht mich sehr an. Wir alle sind doch Verwundete! Ein jeder von uns weiss doch allzu genau, wie sehr uns die Sünden, die Unstimmigkeiten unseres Charakters, die erfahrenen Krankheiten und Enttäuschungen durch Mitmenschen verletzen. Ja viele sind auch von der Kirche verletzt worden! Ich selbst bin als Junge Opfer eines sexuellen Missbrauches durch einen Priester geworden. Bis heute eine schreckliche Erinnerung und Erfahrung von Machtmissbrauch und unglaublicher Verlogenheit! Die Kirche hat mir vor einigen Jahren dafür eine Entschädigung gezahlt. Die Wunden sind dadurch noch lange nicht beseitigt. Papst Franziskus geht auch dieses Thema glaubwürdig an und will hier die Null-Toleranz-Linie! Jesus war einer, dem unsere Wunden so sehr ans Herz gingen, dass er sich dieses durchbohren ließ! Auch Jesus ist wie ein Sanitäter im Feldlazarett, der die Wunden auswäscht und sie mit dem „Balsam der Liebe“ versorgt.

    Das letzte Wort im Umgang mit den Menschen soll nicht ein legalistisch, sondern ein barmherzig interpretiertes Gesetz haben.

    Natürlich müssen wir alles daran setzen, das Gebot Gottes nicht als ein äußerliches Instrumentarium kirchlicher Machtausübung zu begreifen, sondern als Richtschnur zu einem gelingenden Leben. Genau dies tut der Papst in AL auch m.E. ganz überzeugend. Hier liegt eine große Stärke dieses Lehrschreibens. Wie viele Menschen haben in der Vergangenheit den Sinn der Gebote nicht begreifen können, weil sie im Beichtstuhl geistig „gefoltert“ (auch ein Bild von Franziskus) worden sind. Das muss ein für allemal aufhören! Die Gebote sind nicht um ihrer selbst willen da! Nein, sie geben uns eine von Gott geschenkte Gebrauchsanweisung für ein gelingendes Leben. Dies müssen wir als Kirche wieder neu klar machen. Und lassen wir bitte die immer noch latent vorhandene Fixierung auf die Dinge, die das 6. Gebot betreffen. Meine Güte, hier wurd so viel flasch gemacht…! Ich erspare mir besser weitere Ausführungen dazu. Und diese neue Vermittlung geht nur, wenn wir die Geltung des Gesetzes Gottes vor dem Horizont der Barmehrzigkeit Gottes verstehen. Auch wenn wir schwach werden, läßt Gott uns nicht fallen. Und genau darauf kommt es dem Papst an. Daran ist doch nichts falsch.

    Gott und seine Barmherzigkeit prägen die Pastoralkultur, die Sie der Kirche zumuten. Sie träumen von einer „Kirche als Mutter und Hirtin“. Diesen Ihren Traum teilen wir.

    Ja, auch ich habe diesen Traum. Geradezu lächerlich finde ich die Aufregung über den Begriff der „Hirtin“. Hier wittert man schon wieder die „böse feministische Theologie“. Wir haben doch auch keine Probleme damit, Maria als Mittlerin zu bezeichnen. Zudem: Kirche ist vom Genus ein weibl. Begriff und daher ist „Hirtin“ schon korrekt. Allerdings verbinde ich heirmit auch den Traum, dass die Bischöfe die Menschen wieder ernster nehmen, die in der Kirche heimatlos geworden sind.

    Wir bitten Sie, von diesem eingeschlagenen Weg nicht abzuweichen, und sichern Ihnen unsere volle Unterstützung und unser stetes Gebet zu.

    Die Unterzeichner

    Der Letzte Satz ist selbstredend. Die grundsätzliche Ausrichtung dieses Pontifikates verdient wegen seiner jesuanischen Ausrichtung unsere Zustimmung. Allerdings wünsche ich mir auch, das der Papst die nunmehr auf den Tisch liegenden Fragen zu AL wirklich mit uns diskutiert. Es täte der ganzen Situation nur gut, wenn nun ein fruchtbarer Dialog entstehen würde. Kardinal Parolin wies in den letzten Tagen ja auch schon darauf hin.

    Das sind die Gründe, warum ich diesen offenen Brief unterzeichnet habe. Ich bitte um Euer/Ihr Verständnis. Auch wenn wir hier mitunter unterschiedlicher Auffassung seien sollten, gilt es, in Liebe und Achtung einander zu begegnen.

    Mit lieben Grüßen aus dem schönen Münsterland bin ich

    Ihr

    Markus Büning

    • Ingrid Stampa schreibt:

      Sehr geehrter Herr Büning,
      danke für diesen großartigen Brief! Nur mit einer solchen, wirklich christlichen Haltung, wie sie aus Ihrem Schreiben spricht, sollte man auf Polemik antworten. Nur so kann man Spaltung überwinden und Einheit schaffen. DANKE!

  2. Dr. Michaela Kropatschek schreibt:

    Danke für diesen unterstützenden Brief an Papst Franziskus. Ich teile Ihre Unterstützung voll und ganz und verstärke sie durch mein Gebet. Nach langer Zeit bekommen wir durch das Amtsverständis v Papst Franziskus und durch seine mutigen, barmherzigen Aussagen, die von großer Liebe zeugen, wieder Luft in der Kirche. Sie werden – so wie mir – vielen Menschen aus dem Herzen sprechen. Danke!

  3. Dr. Klaus P. Fischer schreibt:

    Die Angriffe konservativer Kreise gegen Papst Franziskus atmen Tragik. Man zitiert Bibel, Konzilien, Kirchenrecht, aber ohne Kontext und Zeit-Bezug; hinterfragt nicht die eigene Zitationswut, verwirft jede Art „aggiornamento“, sieht den Papst in schlechter Gesellschaft und vergisst, dass „der Buchstabe tötet, der Geist aber lebendig macht“ (2Kor 3,6). Es waren Konserva­tive, die Jesus als Ketzer (Häretiker) zum Tod verurteilten und ans Kreuz lieferten: Sabbat- und Fastengebot breche er, befreunde sich mit Kollaborateuren, vergebe Sünden, maße sich Gottes Voll­macht an. Hat er es nicht schon verkehrt angefan­gen? Trug nicht sein Lebens­stil Schuld? Warum musste er das „unwissende Volk“ verwir­ren, ungebildete Fischer um sich scharen, statt mit seiner Begabung die Lehrer von Gottes Gesetz zu verstärken? Aber „du kannst Gott nicht katholisch machen“, warnte Kardinal Martini (Jesuit wie der Papst); zwar brauche man ethische Grenzziehungen, doch dürfe man „sie nicht mit Gott verwechseln, dessen Herz immer weiter ist“ (Jerusalemer Nachtgespräche).
    Dr. theol. Klaus P. Fischer, Heidelberg

  4. Prof. emer. dr. Janez Juhant schreibt:

    Ich unterstütze die Masnahmen des Papstes Franciscus und unterzeichne die Iniziative
    Pro. emer. Dr., Janez JUhant, Sora 64, Medvode Ljubljana Slovenija

  5. Regina R schreibt:

    Danke für diesen Brief! Für mich ist es das erste Mal, dass ich es erlebe, dass die kirchliche „Mitte“ ihr Schweigen bricht (so auch ich) und aufsteht. Abgesehen davon, ist die Liste der Unterstützenden eines der schönsten Abbildungen des „Volkes Gottes“, das ich kenne.

  6. H. Gast schreibt:

    Ich unterstütze den offenen Brief, OBWOHL ich aus http://www.pro-pope-francis.com/dl/poqMJKJKkJqx4KJK/171018_katholisch.de_Interview_Zulehner-Glenz.pdf den Eindruck habe, Laien seien da gar nicht willkommen und OBWOHL die Dokumente, die kritisiert werden, nicht verlinkt werden, was eine eigene Meinungsbildung erleichtern würde! Ein direkter Link zu http://www.correctiofilialis.org/wp-content/uploads/2017/09/Correctio-german.pdf würde diesen weltfremden Bullshit schneller zeigen.

    • zulehner schreibt:

      Geschätzter Herr Gast, wir haben schon mindestens 25000 Laien, die den Offenen Brief unterstützen. Die Verlinkung finde ich nicht so sinnvoll, weil wir uns mit dem Brief nicht gegen jemanden richten und auch die dogmatischen Fragen, welche die Correctio diskutiert haben möchte, nicht berühren. Danke für Ihr Engagement, Ihr Paul M: Zulehner

  7. Gerhard Hackl schreibt:

    Ich unterstütze als Pfarrer Papst Franziskus mit aller Entschiedenheit in seiner zutiefst von Jesuds geprägten Haltung der BARMHERZIGKEIT und danke ihm dafür aus ganzem Herzen ! G.R. Pfarrer Gerhard Hackl, Pfarrer von Waldegg mit Filiale Oed, und Pfarrer von Wopfing und Pfarrer in der Landesberufsschule in Waldegg !

  8. Gerhard Nußbauner schreibt:

    Es ist höchste Zeit, dass die Kirche von der Verwaltung zur Seelsorge zurückfindet. Papst Franciscus ist ein Garant dafür. Er kümmert sich um die Nöte der Menschen.

  9. Roswitha Kühn schreibt:

    Mir gefällt, wenn CHRISTEN – CHRISTEN stärken und unterstützen. Das ist glaubwürdig
    im Sinne – Nachfolge – nicht nur Worte, sondern Taten. Ich bin beeindruckt, ja begestert.
    DANKE für diese Initiative. DANKE für das Schreiben. DANKE für den Mut und die Ermutigung.
    Ich wünsche, dass viele diesen Mut finden und tätig zu werden. Das ist eine Möglichkeit.
    Gottes Segen wirkt.

  10. Aichinger Silke schreibt:

    Papst Franciscus ist für mich der glaubwürdigste Nachfolger Jesu, er ist bescheiden, offen für Fragen, Ängste und Bedürfnisse der Gläubigen.
    Möge er die Kraft und Ausdauer haben, seine Reformen durchzubringen.

  11. Hans May, 65428 Rüsselsheim, Jakob-Sittmann-Str.11 schreibt:

    Ich habe die Aktion „pro-pope-francis.com“ in der Zeitschrift Publik-Forum gelesen und unterstütze
    diese Aktion aus vollem Herzen. Ich war 20 Jahre im Pfarrgemeinderat unserer Gemeinde Auferstehung Christi in Rüsselsheim aktiv, davon 6 Jahre als Vorsitzender.
    Ich bin schon von Anfang an entsetzt über die Gegner von Papst Franziskus. Dieser Papst verkörpert doch genau das, was uns Jesus gelehrt hat! Er ist in erster Linie „Seelsorger“
    und setzt sich für die Menschen ein, die dringend Hilfe brauchen! Das muss doch die
    Aufgabe aller Priester, Bischöfe und Kardinäle sein. Ihr Amt ist nicht „Beruf“, sondern
    „Berufung“! Es ist erschütternd, dass dies viele in unserer Kirche vergessen haben.
    Ich bete für Papst Franziskus, dass er die Kraft hat, noch lange die Kirche zu leiten
    und ein so gutes Vorbild abzugeben.
    Ich danke den Initiatoren für die Unterstützer-Aktion.
    Hans May, 65428 Rüsselsheim

  12. Pingback: Wehe dem, der eigenständig denkt… Ein Gastbeitrag von Dr. Markus Büning | Paul M. Zulehner

  13. Bernhard Hegner schreibt:

    Einzig im letzten Satz, die Formulierung: „Wir bitten Sie, …“, hätte ich anders formuliert. Damit es am Schluss weniger als ein bloss politisches Agieren missverstanden werden kann und (indirekt) dem Angesprochenen, Papst Franziskus, unterstellt, er sei möglicherweise anfällig, um plötzlich doch irgendwann von „seinem“ Kurs abzukommen, wo er in Wirklichkeit lediglich auf Gottes Stimme hört (wie im Vatikan längst nicht alle), würde ich – MIT Papst Franziskus – Gott selber anrufen und schreiben: „Wir bitten Gott, dass er Ihnen weiterhin die Kraft gibt, bei Ihrem Kurs zu bleiben.“ Oder: „Wir sind zuversichtlich, dass Ihnen unser Herrgott weiterhin beistehen wird, damit Sie Ihren Kurs weiterverfolgen können.“ Kurz: Wir sind allesamt Teil einer betenden Familie! Auch das ist im Sinn, sogar sehr, von Papst Franziskus und hilft (stimmungsmässig) mehr als ein reines Sammeln von Unterschriften, das durch die Masse Eindruck zu machen sucht. Ansonsten unterstütze ich in dem Aufruf alle Aussagen von Herzen.

  14. Irene Kupfer Stormstr. 13, 96465 Neustadt b.Coburg schreibt:

    Ich unterstütze die Anliegen von Papst Franziskus und den Brief von Prof.Zulehner

  15. Stranzinger Gerhart schreibt:

    Danke für diesen unterstützenden Brief an Papst Franziskus. Ich teile Ihre Unterstützung voll und ganz. Nach langer Zeit bekommen wir durch das Amtsverständis und sein Wirken wieder Luft in der Kirche. Danke!

  16. anna schöbel ludwig-bechstein-weg 6b 22941 bargteheide schreibt:

    Ja, ich unterstütze die Anliegen von Papst Franziskus und den Brief von Prof. Zulehner.
    Schon lange wünsche ich mir mehr Menschlichkeit und Barmherzigkeit in der Kirche.Vielleicht ist es der Mangel an Frauen in der Amtskirche. Auch das könnte eine Bereicherung für mehr Barmherzigkeit und Empathie werden.

  17. Maria Wiedemann schreibt:

    „Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.“

    Ich danke den Initiatoren dieser Aktion und habe gern unterschrieben.

  18. Hans Adler schreibt:

    Ich schicke voraus, dass ich Agnostiker bin. Veränderungen in einer der größten Weltreligionen haben daher für mich politische, moralische, soziale und nicht esoterische Bedeutung. Und aus diesem Grund wäre es für mich weltentscheidend, wenn diese Kirche sich auf den Boden der aktuellen Tatsachen, etwas abseits von dogmatischen Fesseln, als erneuerte Kraft des Sozialen und des Mitmenschlichen, gegen den aktuellen Zeitgeist der populistischen, egoistischen Politik stellen würde.

  19. Sigwarth schreibt:

    Sehr gute Haltung um die katholische Kirche wieder in die richtige Richtung zu bewegen.

  20. Der Zweifel an Gottes Gegenwart und der Glaube an die eigene Macht sind die Schächen der Menschen. Ursache ist der Mangel an Liebe, der ersten Tugend. Diesen Mangel hat nicht, wie auch seine Vorgänger ihn nicht hatten, Franziskus. Die Menschen aber suchen die Liebe. Darum strömt sie ihm entgegen, abseits allen intellektuellen Geplenkels. Also: Liebt Ihn und Euch als Seine Ebenbilder!

  21. Mag. Rosemarie und Mag. Josef Ullitsch schreibt:

    Stellungnahme zum „Offenen Brief“ sowie zur Unterstützungsaktion seitens Dr. Paul M. Zulehners bezüglich der kritisierten Pastoralinitiativen Papst Franziskus‘ (www. pro-pope-francis.com) vom 19. 10. 2017:
    Die Kirche als „Mutter und Hirtin“? Dazu fällt uns als Erstes ein: Eine Mutter verzeiht! Sie verzeiht ihren Kindern, auch wenn sie auf Abwege kommen. – Jesus als guter Hirte sucht nicht nur diejenigen, die konform mit ihm gehen, sondern auch und insbesondere jene, die sich verirrt haben, vom Leben verwundet sind und nicht immer den geraden Weg gehen!
    Aus unserer Sicht scheint die Kirche in der heutigen säkularisierten Gesellschaft in einer gewissen „Starrheit“ zu verharren; um nicht zu sagen, die Kirche versteht heute die Menschen und ihre Nöte nicht mehr. Sie sollte, wie Dr. Zulehner selbst schreibt, wieder zurück zum jesuanischen Ursprung und sich vor allem in erster Linie den Armen und Ausgegrenzten in der Gesellschaft widmen, diese in ihrem Evangelium in den Mittelpunkt stellen. Der Kärntner Bischof Dr. Alois Schwarz sagte einmal sinngemäß im Interview mit der „Sonntagszeitung“, für die Armen müsse die Kirche noch viel mehr machen.
    Jede Zeit hat ihre speziellen und geistigen Herausforderungen. Wie haben wir im Religionsunterricht gelernt? „Ecclesia semper reformanda…“ Deshalb wäre auch in der heutigen Epoche ein gewisses „Aggiornamento“ von Seiten der Amtskirche erforderlich.
    Auf unsere Zeit umgelegt bedeutet dies vor allem, LIEBE und BARMHERZIGKEIT VOR GERECHTIGKEIT gelten zu lassen! Das heißt auch, zu den verwundeten Menschen von heute (und das sind wir alle!) eine Brücke zu bauen (z. B. in Fällen von wiederverheiratet Geschiedenen, etc.).
    Die Kirche lasse einfach den Heiligen Geist in der Person unseres Papstes, der ja auch die Standesgnade hat, walten. Franziskus stellt für uns eine große Hoffnung für die Herausforderungen in der heutigen Gesellschaft dar.
    Die Dubia-Kardinäle mögen sich nicht nur auf Ge- und Verbote beschränken. Dies haben schon vor einiger Zeit die Pharisäer erledigt. Jesus hingegen zeigt uns des Öfteren auf, nicht immer nur auf „Recht und Gesetz“ zu schauen, sondern auch manch unkonventionellen Weg – so wie es auch unser Papst macht – zu gehen, zum Wohle und Heil der Menschen.

    Mag. Rosemarie und Mag. Josef Ullitsch (einfache Kirchenmitglieder)
    Hauptstraße 116/1, 2504 Sooss, und
    Föhrenweg 24, 9524 St. Magdalen

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