Ein immer noch aktueller Reformer

Zum 500. Geburtstag von Petrus Canisius SJ.

Er war Niederländer. Geboren wurde er als Pieter Kanijs am 8.Mai 1521 in Nimwegen, dem damaligen Herzogtum Geldern. Sein Leben auf dieser Erde ging 1597 in Freiburg (Schweiz) zu Ende. Seit 1925 steht der respektvolle Gegenreformator, der nie von Ketzern oder Irrlehren sprach, im Heiligenkalender der katholischen Kirche. Am Tag, an dem er geboren wurde, war über Martin Luther in Worms gerade die Reichsacht verhängt worden.

Die Reform der Kirche durch den Reformator war (auch aus politischen Gründen) gescheitert. Canisius war Theologieprofessor in Ingolstadt, kam 1551 im Auftrag seiner Jesuitenordens nach Wien, um zur Rekatholisierung des Habsburgerreichs einen entscheidenden Beitrag zu leisten. Eine Pfarre im 9. Wiener Gemeindebezirk trägt seinen Namen und feiert seinen 500. Geburtstag. Sie ehrt ihn mit einer aktuellen Veranstaltungsreihe – wegen Covid-19 online.

Ein katechetischer Merkvers macht Geschichte

In meiner theologischen Arbeit hat mich ein zweizeiliger Merkvers aus seinem 1560 erschienen „Catechismus“ inspiriert. Dieser lateinische Vers lautet:

„Clamitat ad coelum vox sanguinis et Sodomorum;
vox oppressorum, merces detenta laborum.“
[1]

In diesem sind alle sogenannten „himmelschreienden Sünden“ aufgezählt: Der Brudermord (Gen 4,10), die Verletzung des Gastrechts durch die Bewohner Sodoms (Gen 19,1-13), die Unterdrückung des Volkes Israel in Ägypten (Ex 3,7-10), die Ausbeutung von Fremden, Witwen und Waisen (Ex 22, 20-22) sowie der den Arbeitern vorenthaltene Tageslohn (Jak 5,1-6).

Eine katechetische Lehre gewinnt Gestalt

Petrus Canisius hat dazu beigetragen, dass das Wissen um schwerwiegende Sünden, die zum Himmel schreien, im Bewusstsein der Bevölkerung präsent bliebt. Die Theologin Doris Märzinger hat die Geschichte dieser Lehre in ihrer Diplomarbeit an der katholisch-theologischen Fakultät aufgearbeitet.[2] Dort erfährt man, dass diese katechetische Lehre in der „Summa Doctrinae Christianae Ante-Tridentina“ des Petrus Canisius (1560) bereits eine feste Gestalt gewonnen hat. Art und Zahl der zum Himmel schreienden Sünden stehen fest. Im Frage- und Antwortschema wird sie bis ins zwanzigste Jahrhundert herauf dem Volk vermittelt. Dabei dominiert, so Märzinger, in den Katechismen das Motiv der göttlichen Rache gegen die Unrechtsverursacher. In den moraltheologischen Handbüchern des 19. Jahrhunderts hingegen wird der Aspekt der Verkehrung der sozialen Triebe hervorgehoben.

Bedeutung erlangen die himmelschreienden Sünden insbesondere in der von der Sozialen Frage bedrängten Zeit von der Mitte des 19.Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg, so vor allem bei den Moraltheologen Probst, Linsenmann und Koch. In dieser Zeit stützt sich auch die Soziallehre der Päpste Leo’s XIII. (Rerum novarum, 1891) und Pius‘ XI. (Quadragesimo anno, 1931) auf die überkommene Lehre.

Das Verschwinden der Lehre im Kontext des Reichtums

In den Sechzigerjahren unseres Jahrhunderts verschwinden aber die himmelschreienden Sünden sowohl aus den Katechismen wie aus den moraltheologischen Handbüchern. Lediglich in der katholischen Soziallehre kommen sie – wie bei Johannes Paul II. (Laborem exercens, 1981) – beiläufig vor.

Auch in der Rohfassung des Katechismus der Katholischen Kirche war diese alte Lehre vergessen worden. Erst als Kardinal Schönborn, Redaktor des KKK auf die Diplomarbeit aufmerksam gemacht worden war, wurde folgende Passage eingefügt:

„Die katechetische Tradition erinnert auch daran, dass es himmelschreiende Sünden gibt. Zum Himmel schreien das Blut Abels, die Sünde der Sodomiten, die laute Klage des in Ägypten unterdrückten Volkes, die Klage der Fremden, der Witwen und Waisen und der den Arbeitern vorenthaltene Lohn.“ (KKK 1867).

Hat dieses Verschwinden der himmelschreienden Sünden im Kontext des Reichtums damit zu tun, dass soziale Not bei uns weithin beseitigt, soziale Sicherheit für die große Mehrzahl der Bürger errungen werden konnte? Wo aber die Not nicht bedrängt, wo es den Notschrei der Armen nicht gibt, scheint kein hinreichender Anlass zu bestehen, die Lehre der himmelschreienden Sünden den Menschen ins Bewusstsein zu bringen.

Theologie des Schreis

Anders verlief, so analysierte Märzinger anhand von Quellen, die Entwicklung in Lateinamerika. Es wurde nämlich nicht eine „Lehre von den himmelschreienden Sünden“ entwickelt, sondern eine eigenständige „Theologie des Schreis“. In ihr geht es vor allem um die prophetische Anklage himmel-schreienden Unrechts. In diesem Rahmen wird dann häufig auf Ex 3,7-10, Gen 4,10 und Jak 5,1-6 verwiesen. Diese „Theologie des Schreis“ vermittelt den Armgemachten die Gewissheit, dass Gott auf ihrer Seite steht, sie in ihrer Not nicht allein lässt, sondern sich für ihre Befreiung einsetzt. Exodus und Bundesschluss, der das Volk auf eine neue, gerechte Sozialordnung verpflichtet, werden als untrennbare Einheit gesehen. Inhalt des Bundes ist nämlich eine zweifache Beziehung: Die zu Jahwe, dem Anfang und Ende des Volkes, und die Beziehung zum Nächsten, der die Gottesbeziehung sozial vermittelt. Weil – nach der biblischen Überlieferung – ein enger Zusammenhang besteht zwischen Gott und dem Nächsten, zumal dem Nächsten in der Not, deshalb beleidigt Gott selbst, wer den Armen und Schwachen ausbeutet und ungerecht behandelt (Ex 22,20-23; Dtn 24,14f.).

Die vergessene Lehre ist aktueller denn je

Ist aber die Armut bei uns wirklich beseitigt? Gibt es nicht, wie die Analysen belegen, selbst bei uns vielfältige neue Armut? Und können wir, die Reichen, es uns leisten, von der himmelschreienden Armut in der einen Welt abzusehen?

Haben wir, die Christen im Kontext des Reichtums, nicht dringend nötig, uns der eigenen, aber vergessenen Traditionen wieder zu entsinnen? Könnte nicht das 500-Jahre-Jubiläum (und in Verbindung damit das 130 Jahre Jubiläum von Rerum novarum, das die himmelschreiende Sünde sehr wohl anklagt[3]) genützt werden, um diese prophetische Rede von einer Sünde, die zum Himmel schreit, wieder stärker hörbar zu machen? Es würde den Tunnelblick der dominanten kirchlichen Moralverkündigung auf das Schlafzimmer und damit ihre fatale Privatisierung überwinden. Die moralische Rede der Kirche würde politischer werden.

Aktuell wäre die alte Lehre allemal. Auch heute gibt es weltweit Ausbeutung und Unterdrückung, von Völkern, von Frauen, von Personen, die nicht in das Mann-Frau-Gefüge passen. Ausgebeutet wird nicht zuletzt die Natur: Auch der Regenwald Amazoniens in die in ihm lebenden Völker schreien zum Himmel.

Papst Franziskus kommt aus der lateinamerikanischen Tradition, welche die Tradition nicht vergessen, wohl auch mit Blick auf den Kontinent „inkulturiert“ hat. Er kennt aber nicht nur diese Tradition, sondern datet sie up. So nennt er die Korruption eine solche Sünde, die zum Himmel schreit: „Diese schwärende Wunde der Gesellschaft ist eine schwere himmelschreiende Sünde, denn sie untergräbt das Fundament des Lebens des Einzelnen und der Gesellschaft. Die Korruption nimmt Menschen die Hoffnung auf die Zukunft, denn in ihrer Rücksichtslosigkeit und Gier zerstört sie die Zukunftspläne der Schwachen und erdrückt die Armen.“ (Misericordiae vultus, 2015). Und nicht zuletzt ist es die Schwester Erde, die „aufschreit wegen des Schadens, den wir ihr aufgrund des unverantwortlichen Gebrauchs und des Missbrauchs der Güter zufügen, die Gott in sie hineingelegt hat“ (Laudato si, 2014, 2[4]).

Mag auch manch ein Politiker den Schrei der Armen überhören: Gott überhört ihn nicht. Und das Volk Gottes auch nicht, so meine Zuversicht, auch wenn dies selbst Politiker mit christlichem Hintergrund für eine „naive“ Gesinnungsethik halten, die angeblich ohne Verantwortung ist.

[1] Zum Himmel schreit die Stimme des Blutes und der Sodomiter,, die Stimme der Unterdrückten und der vorenthaltene Arbeitslohn. P. Canisius, Catechismus, Coloniae 1560, 195.

[2] Das Verschwinden der himmelschreienden Sünden in der europäischen Kirchenpraxis, Wien 1989.

[3] „Im allgemeinen ist in Bezug auf den Lohn wohl zu beachten, dass es wider göttliches und menschliches Gesetz geht, Notleidende zu drücken und auszubeuten um des eigenen Vorteils willen. Dem Arbeiter den ihm gebührenden Verdienst vorenthalten, ist eine Sünde, die zum Himmel schreit. „Siehe“, sagt der Heilige Geist, „der Lohn der Arbeiter,… den ihr unterschlagen, schreit zu Gott, und ihre Stimmen dringen zum Herrn Sabaoth“ (5).“ (Leo XIII., 1891, 17.

[4] Der Papst verweist in diesem Schreiben auch auf den Brudermord: Laudato si, 70.

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7 Antworten zu Ein immer noch aktueller Reformer

  1. Johanna Spöth schreibt:

    Wie aktuell! Empfehle media-thek ARD 28.05.-plusminus 21.45
    Wie steht es um die Rechte der Saison-Erntearbeiter in der BRD? – SCHLECHT!!!!!!!

  2. Brand,Hildegard schreibt:

    Ein sehr guter, wichtiger Beitrag mit den Hinweisen auf andere Beiträge !
    Es blieben und bleiben vielfach „stumme Schreie“ …
    Gott und Jesus am Kreuz sind diese Schreie…

    Natürlich gab es und gibt es immer wieder gute Sozial-Enzykliken von Päpsten (s.o.), mit denen die Schreie zu Gehören gebracht werden sollten und sollen.

    Nur ein kleiner Rückblick in Bezug auf Schreie in Süd – und Mittelamerikanischen Ländern sei mir gestattet. In nicht allzu ferner Vergangenheit waren sie zu hören:

    Es schmerzt mich immer noch nach über 40 Jahren, dass Papst Johannes Paul II. seinerzeit (1980-er Jahre) den Schreien von Gefolterten, von tausenden Ermordeten und Verschwundenen
    ( darunter auch Priester) in Chile unter dem Schreckens – Diktator, Folterer und Mörder General Pinochet wohl doch nicht „genügend“ „Gehör“ in der Welt-Öffentlichkeit verschafft hat, wie es Betroffene in der chilenischen Bevölkerung und in anderen Teilen der Welt damals vom kath. Oberhaupt bei seinem Besuch in Chile 1987 erwartet hatten. Stattdessen gingen Bilder und Berichte um die Welt: Papst Johannes Paul II. neben General Pinochet von dessen Balkon aus winkend,
    Berichte über einen gemeinsamen kath. Gottedienst ( Pinochet galt ja als sehr „treuer“, „guter“ Katholik, der sich auf Gott berief ) ;
    zu guter Letzt später:
    Gratulation des damaligen Papstes zu Pinochets Goldener Hochzeit (dokumentiert).

    Und – vielleicht hätte Papst Johannes Paul II. in der Audienz mit Erzbischof Romero aus El Salvador sehr viel genauer auf dessen Hilferufe in Bezug auf das zum Himmel schreiende Unrechtssystem in seinem Land hören müssen.

    Erzbischof Romero wurde im Gottesdienst am Altar von Todesschwadronen ermordet. Hätte Paul II. den Mord durch vorzeitigen, massiven Protest gegen das Regime nicht doch verhindern können?

    Stattdessen wurden im Laufe der Jahre immer wieder Mahnungen, Berufsverbote, bis hin zu Reiseverboten gegen Theologen der „Theologie der Befreiung“ ausgesprochen und verhängt; u.a. aus Angst vor „Kommunismus“ …

    Auch der damalige oberste „Chef“ der Glaubenskongregation, Kardinal J. Ratzinger, hatte einen erheblichen Anteil an diesen Verboten und Ermahnungen.

    Zu den Schreien von Ausgebeuteten:
    Seit Beginn der Entwicklungen unserer „Nachkriegs- Wohlstands-Gesellschaften“ wurden ja die Ausbeutungen, d.h. die Schreie der Ausgebeuteten,
    zunehmend in sogen. „Dritt-Welt-Länder“ „verlagert“ ( = Neo-Kolonialismus) . Die dort für uns hergestellten Waren und geförderten Rohstoffe können nicht schreien…
    Menschliche Schreie aus weiter „Ferne“ hört „man“ ja nicht. ( Es hieß , Armut in unseren Landen sei überwunden, aber – „auf Knochen“ der Menschen in fernen Ländern … )
    Den Ausgebeuteten wurden immer wieder z.B. gewerkschaftliche Protestmöglichkeiten genommen – auch durch die Macht von heutigen „Kolonialherren“ … Hat sich viel geändert?

    Ferne Länder genügen seit einigen Jahrzehnten schon nicht mehr, nein – auch die Menschen in der „Nähe“ , aus Bulgarien, Rumänien, SaisonarbeiterInnen, auch aus Nordafrika, müssen für Billig-Lohn z.B. bei Ernten herhalten. ( vgl. auch in der Fleisch-verarbeitenden „Industrie“).
    Guter Hinweis von Johanna Spöth in ihrem Kommentar oben….
    Und-
    die Erde schreit parallel zu allem unter der „Last“ von Rüstungsausgaben:
    – B i l l i o n e n – beträge weltweit – und das zu Zeiten des massiven Klimawandels…

  3. Andreas Wagner schreibt:

    Sehr geehrter Herr Zulehner!

    Meines Wissens war Petrus Canisius ein Hexenverfolger. Warum soll man da einen 500. Geburtstag feiern?

    • zulehner schreibt:

      Geschätzter Herr Wagner und andere!
      Wer wollte heute Hexenverfolgungen gutheißen! Sie gehören zur Dunkelgeschichte der Europäischen christentümlichen Kultur! Ich kann mich nur der Vergebungsbitte von Johannes Paul II. zum Beginn des Jahrtausends anschließen, nicht vergessend, dass nach der Sitzung die Ratsherren immer klüger sind als vor und während der Sitzung.
      Und dennoch: Ich schätzte Martin Luther und habe die 500 Jahre mitgefeiert, obgleich Luther derart Antisemit war, dass er sogar von den Nationalsozialisten als vorbildlich gelobt wurde. Hexen- und Judenverfolgung sind zwei hässliche Gesichter Europas und in ihr der Christenheit.
      Wir haben bei allem Guten in unserem Leben auch ein dunkles Schuldkonto, ich auch. Ob die Bibel nicht recht hat, dass lügt, wer das nicht akzeptiert (1 Joh 1,8)? Warum werfen dann selbstgerecht Steine? Ich rechne auch bei den großen historischen Vorbildern und Heiligen mit dem Schuldigwerden und hoffe mit ihnen auf Vergebung. Das ist dann auch meine Chance, so neuerlich die Bibel.
      Mich tröstet 1 Kor 3,14f: „… das Werk eines jeden offenbar werden, denn der Tag wird es klar machen, weil er in Feuer geoffenbart wird; und welcherlei das Werk eines jeden ist, wird das Feuer bewähren. Wenn das Werk jemandes bleiben wird, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen; wenn das Werk jemandes verbrennen wird, so wird er Schaden leiden, er selbst aber wird gerettet werden…“
      Pace e bene allen BedenkenträgerInnen paul

  4. Brand,Hildegard schreibt:

    Huch, lieber Paul M. Zulehner, wichtiger Perspektivwechsel…

    hab bezüglich Petrus C a n i s i u s doch was ganz Wichtiges übersehen; dazu recherchiert und einen Beitrag ( in PDF- Form nachzulesen) von Dr.Dr. Mathias Moosbrugg gefunden:

    Petrus Canisius – als der große Prediger eines furchterregenden H e x e n g l a u b e n s , der zwar von einem „Elfenbeinturm“ herab ohne praktische „Erfahrungen“ mit den Verfolgungen und Tötungen von „Hexen“ gepredigt worden und mit dem sogen. „Zeitgeist“ in der damaligen Zeit des 16. Jahrhunderts, auch geprägt von Missernten und „Klimawandel“ , zu erklären, jedoch nicht zu entschuldigen sei. In seinen “ theologischen Auslassungen … Predigten“ habe er „großen, praktischen Schaden in den Köpfen vieler Menschen angerichtet und die Panik noch befeuert.“

    Mmm, was machen wir nun mit dem „doppelköpfigen Heiligen“ !? Die Schreie von Millionen Frauen, einigen Männern unbedingt in die „Erinnerung“ und zur Mahnung ( „nie wieder“ ) einbeziehen!
    Vielleicht wird das ja in der Sendung mit Ihnen, lieber Paul M. Zulehner, erörtert? Würd mich ja auch als Frau interessieren…

    Gleichwohl bleiben m.E. die Ausführungen – jetzt mal unabhängig von P. Canisius – zur aktualisierten „Theologie des Schreis“ und der „Schreie“ wichtig und richtig – der Schreie besonders auch von einer nicht geringen Anzahl von Frauen und Mädchen dieser Welt !

  5. Brand, Hildegard schreibt:

    Lieber Paul M. Zulehner,
    ich danke auch für Ihre Antwort mit Ihrem mehrperspektvischen Kommentar – auch mit dem Rückblick auf M. Luther. Ich finde es wichtig, alle „Gesichter“ der Kirchen – und Weltgeschichte mit ihren z.T. weltverändernden Persönlichkeiten deshalb immer wieder zu beleuchten, damit nachfolgende Generationen daraus lernen und zumindest versuchen, einen Beitrag zur Veränderung der Verhältnisse zu leisten, die zum Schreien Anlass geben. Im „Getriebe“ der Weltgeschichte bleiben es leider oft klägliche Versuche von uns Einzelnen, wenn sie nicht solidarisch geschehen – immer auch im wachen Bewusstsein der „Erblast“ aus Vergangenheiten und möglichen Mitverschuldungen in der je eigenen Gegenwart … In ihr haben wir genug zu tun….
    In diesem Sinne – Ihnen auch pace e bene!
    Hildegard

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