Initiative der Solidarregion Weiz

Die Lage der Flüchtlinge im Lager Kara Tepe in Griechenland ist katastrophal; 7500 Menschen, keine Heizung, Strom nur am Tag, eine Dusche für 200 Menschen, viel zu wenige Sanitäranlagen, nur eine kalte Mahlzeit am Tag, starke Regenfälle, überschwemmte Sommerzelte; Kinder müssen in Zelten am nackten Boden schlafen…Jetzt spitzt sich die Situation noch zu: Am Wochenende sind erstmals Minusgrade vorausgesagt.

300 Familien, die schon Asylstatus haben, können weder zurück, noch können sie weiter in ein europäisches Land. Die griechische Regierung hat ihnen jegliche finanzielle Unterstützung gestrichen und auch die Verpflegung eingestellt.

Als Solidarregion Weiz starten wir jetzt eine spontane Hilfsaktion. Wir schließen uns der Forderung von Bischof Hermann Glettler an, 100 Familien von Kara Tepe, so schnell wie möglich, nach Österreich zu holen. Wir möchten zumindest fünf Familien davon bei uns unterbringen, sie betreuen und integrieren. Gemeinsam mit vielen anderen Initiativen in Österreich, versuchen wir die Regierung zu überzeugen, dies zuzulassen.

AUFRUF

Falls Familien aus dem Flüchtlingslager Kara Tepe in Griechenland nach Weiz kommen können:

WER IST ALS PRIVATPERSON, ORGANISATION ODER GEMEINDE IM BEZIRK WEIZ BEREIT, EIN QUARTIER ZUR VERFÜGUNG ZU STELLEN, BEI DER BETREUUNG UND INTEGRATION MITZUHELFEN, ODER ZU SPENDEN?

Information: Wolfgang Seereiter T.: +43 664 2016182 —- Email: weizer@solidarregion.at

Neueste ARD-Dokumentation über die Situation im Lager: https://www.youtube.com/watch?v=02bgM5MmeLw&fbclid=IwAR3Rxv7jkKXjmxLtJ9gBWeY7ath7eK9k8m85qvXmjZr9YXu44XuXdoV8-b9Y

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2 Antworten zu Initiative der Solidarregion Weiz

  1. Brand, Hildegard schreibt:

    MEIN GOTT !!!

    Ich könnte nur noch schreien, heulen, auf die Straße laufen, ….

    die Filmberichterstattungen der Augenzeugen und Augenzeuginnen der elends-betroffenen Kinder, Frauen und Männer auf Lesbos
    auf die HIMMEL über den europäischen Ländern projizieren – weit sichtbar auch für alle INNEN-MINISTERIEN…
    Bis zu welcher „Grenze“ des Erträgllichen kann eine gewollte ABSCHRECKUNGSPOLITIK
    ( vom Experten auch treffend s o im Film benannt ) noch gehen !!!

    Um so beeindruckender und bewundernswerter die oben genannte mutige und vorbildhafte „Initiative Solidarregion Weiz“ !!!

    Zu dieser möchte ich gerne Kontakt aus Deutschland aufnehmen.

    Danke, lieber Paul M. Zulehner, für die Informationen mit den Filmfarstellungen und den Kontaktadressen!

  2. Peter Diem schreibt:

    Vergleiche den eben begonnenen Blog: https://cdpolitik.com/home/blog/

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