Erfreulich! Bitte weitererzählen und um Unterschriften werben!

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2 Antworten zu Erfreulich! Bitte weitererzählen und um Unterschriften werben!

  1. Ulrike Brustmann-Sieber schreibt:

    Da ich ein paar Punkte eine Nuance anders sehe, stelle ich meine individuelle, etwas abgeänderte Fassung zur Diskussion: – einfach zum Nachdenken

    Online Petition an die Kirchenleitungen in individueller Fassung

    Die Amazonassynode war ein historisches Ereignis für die Weltkirche.
    Sie wird auch in unsere Ortskirchen Bewegung bringen, wenn dieser Kairos jetzt genutzt wird.
    Deshalb fordern wir die Kirchenleitungen im deutschsprachigen Raum auf, dem Papst ähnliche oder auch andere innovative mutige Vorschläge zu machen.

    Wir sind grundsätzlich bereit, uns das Hauptanliegen der Amazonassynode anzueignen.
    Ein Lebensstil, der die Mitwelt schont ist wichtig, da unser Lebensstil und unser (Konsum-)verhalten Auswirkungen gleichzeitig auf uns selbst und auf die Amazonas Region hat. Aber nur mit dem Wissen, wie ein einfacher Lebensstil im Alltag gut umsetzbar ist, kann das gelingen. Wie diese Wissensvermittlung stattfinden kann, ist zu überlegen.

    Wir setzen uns für eine Politik ein, welche eine nachhaltige Balance zwischen Ökologie und sozialer Gerechtigkeit sucht. Wir bitten junge Menschen uns dabei mit ihrem Engagement und ihren Mut zu unterstützen. Gleichzeitig bitten wir, die Generationen, die ihren Platz im Leben bereits gefunden haben, junge Menschen zu unterstützen und ihnen eine gute Basis zu ermöglichen, damit junge Menschen ihr Leben gut aufbauen können und ebenfalls ihren Sitz im Leben finden können, wie z.B. Ausbildung, Beruf, Arbeitsplatz u.a.

    Zudem fordern wir die Bischofskonferenzen auf, dem Papst im Rahmen verstärkten Einsatzes für das Evangelium mutige Vorschläge zur Milderung des Priestermangels zu machen. Auch bei uns gibt es lebendige Gemeinden, die einen „eucharistischen Hunger“ haben, den zu stillen „die Hirten verantwortlich“ sind. Weiters ist eine grundsätzlich Treue / Loyalität zum Papst erforderlich, unabhängig davon wie man sich inhaltlich positioniert.
    Priester sind generell zu entlasten, damit Priester ihre Berufung lebenswert und erfüllt leben können. Es ist zu überdenken, z.B. Verwaltungsaufgaben, die nicht zwingend von einem Priester erledigt werden müssen, in die Hände von fähigen Laien zu geben, damit die Priester für ihr Kernaufgaben freigeschaufelt werden.
    Zusätzlich ists angeraten sich mit den Wurzeln der Probleme auseinanderzusetzen. Was sind die noch tiefer liegenden Ursachen, die zur jetzigen Situation beigetragen haben.

    Wie die Bischöfe Amazoniens sollen auch unsere Bischöfe, vor allem im deutschsprachigen Raum und in Europa insbesondere über den „Synodalen Weg“, vorschlagen:
    Da die pastorale Not so groß ist, soll verheirateten Männern der Zugang zur Priesterweihe eröffnet werden. Da ist allerdings zu beachten, dass das Charisma des Zölibats, – das sowohl Männer als auch Frauen überzeugt leben – an sich nicht „entwertet“ wird.
    Und es ist auf eine gute Ausbildung zu achten und ein entsprechender Ausbildungsweg zu erarbeiten, woher auch immer diese verheirateten Priester kommen.

    Gleichzeitig ist ein guter Dialog in beide Richtungen zwischen „Kirche von unten“ und „Kirche von oben“ erstrebenswert und das in einer respektvollen Form und mit gegenseitiger Wertschätzung über Differenzen hinweg.

    Personen, die sich in den Gemeinden bewährt haben und wertvolle Dienste geleistet haben und weiterhin tagtäglich leisten, sollen generell besonders wertgeschätzt werden, egal ob sich daraus nun Priesterberufungen ergeben sollten oder nicht

    Auch Frauen stehen für das Evangelium, haben Erfahrung in der Leitung von lebendigen Gemeinschaften, sind in den Gemeinden respektiert und haben verantwortungsvolle Aufgaben inne.
    Die Rolle der Frau ist in jedem Fall zu stärken und weiterhin sind verantwortungsvolle Tätigkeiten von Frauen zu fördern und auf keinen Fall dürfen Frauen in eine überwiegend untergeordnete Rolle zurückgedrängt werden, selbst dann nicht, sollten wir eines Tages wieder berufungsmäßig aus dem Vollen schöpfen. Es müssen Wege gefunden werden, dass Frauen mehr Gehör und auch ein gewichtiges Mitspracherecht in Entscheidungen der Kirche eingeräumt werden und zwar gleichwertig wie den Männern, unabhängig von Entscheidungswegen, die über Amtschristen stattfinden, also unabhängig von der Frage ob man ein Amt bekleidet oder nicht. Denn ich glaube, dass Frauen ein ganz eigens Charisma haben, oft näher am Leben stehen und oft genug übermenschliches leisten, weniger anfällig für die Versuchung nach Machtstreben sind und darum offener für das Wehen des Geistes sind.

    Zusatz: Die katholische Kirche als Weltkirche muss bestehen bleiben, bei gleichzeitiger Aufwertung der Ortskirchen, muss auch das Papsttum wieder wertgeschätzt werden. Und auch der einzelne Christ.
    Bei Auseinandersetzungen müssen bezüglich Sachthemen stattfinden. Das Ziel ist, die Balance zu finden. Das Ergebnis der Amazonas Synode muss ein Ergebnis sein, das auch gut von der gesamten Kirche mitgetragen werden kann. Alles was zu Spaltung führen könnte muss vermieden und abgewehrt werden.

    Ulrike Brustmann-Sieber, Wien

  2. Ulrike Brustmann-Sieber schreibt:

    Bin noch ein wenig Blogunerfahren und wollte den vorigen Kommentar zum Artikel „Amazonien auch bei uns. Diskutieren sie bitte mit………………..“ einstellen. Großes sorry. Bitte nicht durcheinanderbringen lassen. Der obige orange unterlegte, offizielle Text steht natürlich fest und ist fix.

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