Norbert Lohfink: Sinndimensionen der letzten Vaterunserbitte

Der Titel dieses Jahrbuchs besteht aus zwei Vaterunserbitten: „Und führe uns nicht in Versuchung“, und „erlöse uns von dem Bösen“. Die zweite ist mit der ersten durch das Wort „sondern“ verbunden. Schon das zeigt, daß die beiden Bitten eng zusammengehören, fast wie zwei Seiten einer und derselben Medaille. Sie erklären sich also auf jeden Fall gegenseitig.

Doch es kommt noch mehr hinzu. Das Vaterunser ist uns ja bei zwei Evangelisten überliefert, bei Matthäus und bei Lukas. Bei Lukas steht jedoch nur die erste der beiden Bitten: „Und trage uns nicht in Versuchung hinein“ (ich übersetze jetzt etwas genauer!). Die zweite Bitte, „sondern entreiß uns dem Bösen“, steht nur bei Matthäus. Man wird annehmen müssen, daß Jesus selbst seine Jünger nur die erste Bitte gelehrt hat, daß die Gemeinde des Matthäus das Gebet des Herrn aber schon in einer etwas entwickelteren Form betete, wahrscheinlich, damit der Sinn der Versuchungs-Bitte deutlicher wurde. Sie hat also vielleicht schon sehr früh neubekehrten Christen, die nicht im Judentum aufgewachsen waren und dessen Sprachwelt kannten, Verständnisschwierigkeiten bereitet. Die letzte Bitte sollte die vorangehende verdeutlichen.

Auch wir heute haben offenbar Schwierigkeiten, sie richtig zu verstehen. Schon seit Jahren wird an die katholischen Bischöfe und die evangelischen Kirchenleitungen in Deutschland aus dem Kirchenvolk der Wunsch herangetragen, den offiziellen Wortlaut des Gebets an dieser Stelle zu ändern, damit die Bitte nicht mißverstanden werden. Aber es wird sicher noch einige Zeit dauern, bis der schwerfällige kirchliche und ökumenische Entscheidungsmechanismus in dieser Sache zu einem Ergebnis kommt. Das ist vielleicht auch gut so. Denn die Dinge sind nicht einfach, und man muß sich vor Schnellschüssen hüten.

Ich möchte im folgenden einfach ein wenig andeuten, was alles in dieser Doppelbitte anklingen könnte, kommt man von der vollen Bibel her. Ich tue es, indem ich verschiedene Übersetzungsmöglichkeiten ein wenig erörtere, vor allem für die Versuchungs-Bitte.

Sollte man ausdrücken, daß Gott die Versuchung nur zuläßt?

Diese Frage kommt von der größten Schwierigkeit her, die viele Menschen heute mit der Bitte haben. Wird denn vorausgesetzt, daß Gott selbst zur Sünde versuchen könnte? Muß man ihn deshalb darum bitten, das nicht zu tun?

Nun hat, wer das meint, zunächst einmal nicht genau hingehört. Es ist ja nur vorausgesetzt, daß Gott uns in die „Versuchung“ hineinführen könnte, nicht jedoch, daß er dabei selbst der „Versucher“ wäre. Es bleibt durchaus offen, ob die zur Sünde versuchende Kraft nicht einen ganz anderen Namen hat: Welt, Umgebung, falsche Freunde, eigenes Unglück, Satan. Die Bitte will, genau besehen, ausschließen, daß Gott uns in einen Bereich führt, wo Versuchung geschieht. Daß er dann auch der Versucher wäre, sagt sie nicht notwendig – obwohl wir die sprachliche Wendung „jemanden in Versuchung bringen“ oft so gebrauchen, als bedeute sie: „jemanden zur Sünde versuchen“. Der Gedanke der „Zulassung“ ist also auch beim jetzigen Wortlaut nicht ausgeschlossen.

Dazu kommt, daß das Vaterunser durchgehend um ein Handeln Gottes betet, in allen seinen Bitten. Das ist zwar am Anfang nach jüdischem Brauch sprachlich etwas verdeckt, etwa wenn es gleich am Anfang heißt: „Geheiligt werde dein Name!“ Das jüdische Ohr hörte hier: „Heilige Du Deinen Namen.“ Man sprach aus Ehrfurcht vom Handeln Gottes oft derart verhalten-passivisch. So auch bei den beiden folgenden Bitten: „Dein Reich komme! Dein Wille geschehe!“ Auch mit diesen beiden Bitten wird Gott gebeten, bald selbst das verheißene Ende der Zeiten heraufzuführen. Erst die Brotbitte redet Gott direkt an. Es geht im ganzen Gebet um das Handeln des allmächtigen Gottes. Daß er ein Gott sei, dem gegenüber ein anderes Wesen etwas tut, was er nur zuläßt, ist außerhalb der Perspektiven des Vaterunsers. Denken wir daran, daß Gott als Schöpfer hinter allem steht, was in der Welt geschieht, selbst wenn es sich aus geschöpflicher Freiheit als Sünde gegen ihn richtet. Das Alte Testament drückt das mehrfach so aus, daß es sagt, Gott selbst habe Menschen in der Sünde verstockt. Diese Radikalität des Gottesbildes darf man dem Vaterunser nicht nehmen.

„Versuche uns nicht“ oder „laß uns in der Versuchung nicht unterliegen“?

Wenn wir bitten, Gott möge uns nicht in die Versuchung hineinbringen, oder besser: hineintragen, dann ist die „Versuchung“ so etwas wie ein Raum. Diese Raumvorstellung findet sich auch in der anschließenden Bitte, wo Gott gebeten wird, uns aus dem Bösen „herauszureißen“.

Gehen wir in der biblischen Sprache dieser Vorstellung einmal ein wenig nach. Im Ölgarten sagte Jesus zu den Jüngern, sie sollten darum beten, daß sie nicht in die Versuchung „hineingehen“ (so heißt es wörtlich übersetzt!). Der Geist sei zwar willig, doch das Fleisch sei schwach. Sie sollen sicher nicht darum beten, daß sie nicht versucht werden. Denn sie stecken an diesem Abend ja schon, um unseren Sprachgebrauch zu benutzen, massiv in der Versuchung drin. Gemeint ist offenbar, daß sie der Versuchung, die längst auf sie eindringt, nicht nachgeben, nicht erliegen sollen. Wer in die Versuchung hineingeht oder hineingetragen wird, den umschließt sie, der ist ihr verfallen. Er ist schon gefallen. Das ist umgekehrt genau so beim Gottesreich. Wer in der Sprache der Evangelien in das Gottesreich „hineingeht“, der ist drin. Es geht also eigentlich gar nicht um das Versuchtwerden, sondern um das Unterliegen in jener Situation, die wir „Versuchung“ nennen.

Und damit hat Gott zu tun. Die Sache ist also noch härter, als wir zunächst meinten. Doch was heißt überhaupt „Versuchung“?

„Versuchung“, „Erprobung“ oder „Bedrängnis“?

Für unsere Sprache ist „Versuchung“ stets Versuchung zur Sünde, oft denken wir sogar sofort an Sünden gegen das sechste Gebot. „Versuchung“ hat also nichts zu tun mit Dingen wie einem „Versuch“, einem „Test“, einer „Erprobung“. Doch die biblische Sprache, die beim Vaterunser im Hintergrund steht, ist hier lockerer. Das gleiche Wort kann all das bezeichnen. Ja, es kann einfach „Bedrängnis“ meinen. Denn jede Situation der Bedrängnis kann zur Erprobung, ja zur Versuchung gegen Gott werden.

Gott stellt im Alten Testament sein Volk oft auf die Probe, indem er es in Bedrängnis bringt, schon beim Wüstenzug. Will er dann, daß es sündigt? Im Gegenteil, er will, daß es sich bewährt, daß es an der Härte der Situation wächst. Wenn Satan versucht, will er natürlich den Fall. Es könnte also sein, daß im Vaterunser das Wort „Versuchung“ etwas viel Umfassenderes meint, als wir zunächst hören.

Dafür spricht die nächste Bitte, die, wie gesagt, eine Medaillenkehrseite darstellt: „sondern entreiß uns dem Bösen!“ Ist mit dem „Bösen“ der Satan gemeint, der vorher der Versucher war? Ist die Sünde gemeint, in die wir schon gefallen sind? Ist jede Art von Bedrängnis gemeint, in die wir hier in der Welt geraten können? Zumindest in unserer lateinischen Liturgie denkt an das Letztere das Gebet, das sich sofort anschließt und die Bitte zweifellos weiterführen will: „Erlöse uns, Herr, allmächtiger Vater, von allem Bösen und gib Frieden in unseren Tagen…“

Vielleicht führte das Wort „Bedrängnis“ – natürlich in diesem tiefen Sinn genommen – zu einer besseren Übersetzung unserer Bitte als unser sehr eng gewordenes Wort „Versuchung“. Aber vielleicht handelt es sich sogar noch einmal um eine ganz besondere, spezifische „Bedrängnis“.

Geht es um die Bedrängnis der Gerechten am Ende der Zeit?

Das liturgische Gebet, das ich gerade erwähnte, faßt es so auf. Es endet mit der Erwartung der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus. In der Tat hat Jesus in seinen Endzeitreden oft und intensiv von der Bedrängnis jener Tage am Ende der Geschichte gesprochen. Bedenkt man, daß das Vaterunser eigentlich von seinem Anfang an auf das volle, endzeitliche Kommen der Gottesherrschaft ausgerichtet ist – die Heiligung des Namens, das Kommen des Reiches, die Erfüllung des göttlichen Planes meinen nur das! –, dann liegt das eigentlich nahe.

Allerdings ist sofort etwas hinzuzufügen: Wir bitten im Vaterunser, daß Gottes Reich jetzt und bald komme. Es gibt also keinen Blick in die Ferne. Das Vaterunser ist Naherwartung. Wie das weiterführende Gebet sagt: „in unseren Tagen“ erwarten wir den Einbruch des endgültigen Friedens dieser Welt. Im Rahmen solcher Erwartung bitten wir am Ende des Vaterunser um die Rettung aus allen endzeitlichen Bedrängnissen. Das sind also die Bedrängnisse, die jetzt schon auf uns eindringen, die uns zur Versuchung werden können, aus denen nur Gott uns herausreißen kann.

„Erlöse uns“ oder „erlöse mich“?

Ein letzter Gesichtspunkt: Wir beten das Vaterunser meist so, als begänne es „Vater mein“ und als ende es „erlöse mich von dem Bösen“. Aber der Text spricht von „uns“. Es ist kein Gebet des Einzelnen, sondern ein Gebet der Kirche. Alle, die an Jesus glauben und deshalb Gott zusammen mit ihm „Vater“ nennen können, beten es. Und sie beten darin nicht für sich als einzelne, sondern für die Kirche.

Bei der Bedrängnis, Erprobung, Versuchung geht es also nicht um etwas, was auf den einzelnen Menschen zukommt, sondern um etwas, was auf die Kirche zukommt. Die Kirche ist schon in der endzeitlichen Bedrängnis, und sie betet, daß dieses Maul der Unterwelt nicht zuschnappt, sondern daß Gott sie rettend daraus herauszieht, indem er sein Reich aufstrahlen läßt.

Nur wenn wir die Versuchungs-Bitte in diesem Sinne beten, beten wir sie wahrscheinlich so, wie Jesus sie für seine Jünger gemeint hat.

Quellen:

„Die Bitte um Bewahrung und Erlösung: Sinndimension der letzten Vaterunser-Bitte im  Alten Testament,“ Jahrbuch 1999 für die Erzdiözese Wien (Wien: Pastoralamt der Erzdiözese Wien, 1999) 21-23.

Wieder abgedruckt in: „Die Bitte um Bewahrung und Erlösung. Sinndimensionen der letzten Vaterunser-Bitten im Licht biblischer Sprache“, in: Georg Braulik – Norbert Lohfink, Liturgie und Bibel. Gesammelte Aufsätze (ÖBS 28; Frankfurt am Main: Peter Lang Verlag, 2005) 339-342.

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2 Antworten zu Norbert Lohfink: Sinndimensionen der letzten Vaterunserbitte

  1. Günther M. Doliwa schreibt:

    Lieber Herr Zulehner, liebe Bedrängten! Mein Text zum Thema.
    Und führe mich (nicht) in Versuchung…

    Über das Vaterunser bricht das Fragen herein. Seit dem ersten Advent beten die französischen Katholiken: „Lass uns nicht in die Versuchung eintreten.“ Ein guter Vater tut so etwas nicht! Nur der Satan! Sagt der Papst. Ihm ist es wichtig, Gottes väterliche Güte zu betonen. Und schon ist ein Streit entbrannt, der auch die Evangelischen auf den Plan ruft. Die EKD schreibt, wie Luther die Bitte deutete: „Gott versucht zwar niemand; aber wir bitten in diesem Gebet, dass uns Gott behüte und erhalte, damit uns der Teufel, die Welt und unser Fleisch nicht betrüge und verführe in Missglauben, Verzweiflung und andere große Schande und Laster; und wenn wir damit angefochten würden, dass wir doch endlich gewinnen und den Sieg behalten.“
    Wer also versucht uns? Durch wen geraten wir in Versuchung? Ja, durch wen?

    Die Neugier im Menschen – war nicht sie es, die zum Apfel griff? Wie der Mythos vom Fall erzählt. Die Angst missachtet, übersehen zu sein – war nicht sie es, die Kain zum Brudermörder werden ließ?! Der Sog der Macht – ist nicht er es, der Menschen auf herausragende Positionen ruft, zunächst von sich, dann von den anderen Menschen entfremdet?! Die Unerträglichkeit, das Unhaltbare, den Glauben, die Liebe, die Hoffnung zu verlieren – ist nicht dies es, was zu schlimmsten Beziehungstaten anstiftet?! Weil ohne Liebe zu leben wie sterben ist?! Die List der Geschichte, welche die Freiheit in die Falle lockt bis sie wie der Intellektuelle „Faust“ zum üblen Pakt bereit ist, die eigene Seele zu verkaufen, sich zu spalten – ist nicht der unwiderstehliche Drang nach Freiheit es, der uns verführt, verleitet, ablenkt zu vergessen, dass nur Liebe uns wirklich erfüllt?!

    Ohne Versuchung und Anfechtung, keine Geschichte der Reifung. Hat Gott die Rolle des Fälschers und Verführers? Dann hätten Leute (wie der verstorbene Schriftsteller William Gass) recht, für die Gott „ein Krimineller“ ist. Nicht in Versuchung zu geraten, selbst das Böse auszuprobieren, würde er für Naivität halten. Denken wir nur an die Versuchung des Verrats oder die in Lebenslügen verfangene dokumentierbare Tatsache des Selbstverrats mit dem Effekt, sein Leben verworfen zu sehen. Wer wagt es, der universellen Bosheit ins Auge zu blicken!?

    Die Vaterunser-Bitte fragt zugleich nach unserer Widerstandskraft. Das Böse kann süchtig machen, alles auf eine Karte zu setzen und sich zu verspielen. Möge das Böse nicht stärker sein als unsere Kraft der Bewährung! Die Bibel lehrt hundertfach, dass alles von Gott kommt, auch die Versuchung. Das Böse entsteht durch eine Drehung gegen die Schöpfung, eine Verdrehung der Worte, Motive, Pläne.

    Der skrupelloseste Frömmigkeitstest wird im Buch Hiob vorgeführt. Es geht um den Preis der Treue, wenn die Gleichung: Dem Gerechten ergeht es gut, nicht mehr stimmt. Gott verwandelt sich von einem Gütigen, der jedem gibt, wie er verdient, in einen grausamen Prüfer, der es dabei belässt, Entsetzen und Staunen gleichen Rang zu gewähren. Wenn du so klug bist, erkläre die Welt! Hiob verstummt. – Heute steht der Mensch als Schöpfer und Zerstörer da, dem die Frage gestellt ist, wie gerecht er überhaupt sein kann.

    Alle Räume, die wir betreten, sind zunächst Freiräume. Obwohl oder weil sie verboten sind, sind sie Vorboten einer Erfahrung, die letztlich unser Leben ausmacht. Verbotsschilder nützen nichts. Sie wirken erotisch. Sie markieren nur Zonen, auf die wir unweigerlich aufmerksam werden, wenn wir die Augen heben. Sie erhöhen den Reiz durch die abenteuerliche Neuheit einer Erfahrung, die uns zu Meistern oder zu Monstern macht. Wir müssen wie im Paradies Grenzen übertreten, um sehend zu werden. Das ist fatal vielleicht, aber unausweichlich. „Wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch.“ Lassen wir den Dichter Hölderlin unsere Angst mildern.

    Wer könnte sich damit abfinden, die Langeweile zu pachten?! Wie könnten wir die „Leichtigkeit“ kennen lernen, „wie das Leben sein kann für einen, der tut, was er will und nichts glaubt und keinem gehorcht“ (Daniel Kehlmann, Tyll S.20) außer hinterher der eigenleiblichen Erfahrung?! Für sie sind wir vielleicht in das Leben eingeschleust, ohne je genau ganz zu verstehen, woher und wozu und wohin. Wie könnten wir uns damit abfinden, nicht in Gefahr (gewesen) zu sein, die alle Geschichte zu Geschicken macht, so spannend wie tödlich sein kann, uns so siegreich und wundervoll aussehen lassen kann wie verloren und gottverlassen. Niemand soll seinen Mut loben, bevor ihn die Versuchung heimgesucht hat. Sich durch die Bedrängnis zu arbeiten, ist der Kampf unserer Emanzipation, unserer Freiheit.

    Die Gewalt der Versuchung ruft danach, man möge möglichst vom Allerbösesten verschont bleiben. Wie könnte man es sonst aushalten, sich an die Hoffnung zu klammern, es durchzustehen wie ein Abenteuer, das es nicht nur im Film gibt?! Es fragt sich nicht, wer uns versucht – es fragt sich, ob ich es versuche, wahrhaftig zu leben, was in meinen Kräften steht – auf „Teufel komm raus!“. Leben auf Probe gibt es nicht. Immer steht alles auf dem Spiel. Mit Versuchung spielt man nicht. Sie ist Teil der Herausforderung Mensch zu sein und Mensch zu bleiben, allzeit vom Bösen versucht, sich auf dessen verderbliche Seite zu schlagen. Das Gute muss man wollen.

    Den Teufel als Un-Person lassen wir mal als Erklärungsirrweg aus dem Spiel. Teufelsangst muss sich wandeln in Durcharbeitung von Psyche-Abspaltungen, die von außen im Status des Gefährlichen, Zwanghaften, Bösen auftreten. Der Teufel tanzt im Rosenbeet. Er kann die Schönheit nicht ertragen. Können wir? Eine Person, die Böses getan hat, sich befreunden zu helfen mit der scheußlichen Tat, ist Dienst an der Ganzheit, die das Vaterunser im Sinn hat.

    Im Vertrauen bete ich: Tauche mich nur hinein ins Unbegreifliche, dich, Gott, zu finden.

    Impuls von Günther M. Doliwa, 12.12.2017

  2. Gerti Stangl schreibt:

    Für mich und manche meiner Freundinnen war es in den letzten Jahren überhaupt kein Problem, das Vater Unser so zu beten, wie wir es für „richtiger“ hielten und halten, und zwar so:
    …. Und führe uns in der Versuchung und erlöse uns von dem Bösen. ….
    Es ist einfach und nicht kompliziert in der Sprache und sicherlich für alle machbar.
    Ich weiß gar nicht, warum dieser Wunsch des Papstes solche Wellen schlägt.

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