Die Unterzeichnenden kommen aus aller Welt…

Es sind inzwischen über 1100 Unterzeichnende, signatories. Ein Großteil von diesen ist an Universitäten und Hochschulen tätig. Die List liest sich wie ein „Who is who“ der Theologie in der katholischen Weltkirche, von Tokyo bis Sao Paolo, von Havard bis Oxford, von Durham bis Warschau. Diese Wissenschaftstreibenden, Frauen wie Männer, kommen aus aller Welt, wie diese Zwischen_Statistik zeigt:

Deutschland 303 Malta 4
Österreich 259 Portugal 4
England 48 Süd-Afrika 4
USA 48 Litauen 3
Tschechien 44 Japan 2
Polen 43 Karachstan 2
Italien 39 Rumänien 2
Schweiz 39 Zimbabwe 2
Belgien 34 Bangladesh 1
Philippinen 32 Bolivien 1
Frankreich 29 Chile 1
Brasilien 26 China 1
Niederlande 25 Indonesien 1
Ungarn 12 Kenia 1
Indien 11 Kolumbien 1
Slowakei 11 Lichtenstein 1
Taiwan 11 Macao 1
Slowenien 10 Mexiko 1
Canada 9 New Zeland 1
Spanien 9 Oman 1
Australien 8 Paraguay 1
Kroatien 8 Sri Lanka 1
Irland 7 Thailand 1
Luxemburg 4 Ukraine 1
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4 Antworten zu Die Unterzeichnenden kommen aus aller Welt…

  1. Man stelle sich kurz vor: Ein neuer Papst wird gewählt, sein Name ist Programm, demütig und bescheiden führt er seine Schafe. Er kämpft innerhalb seiner Kirche gegen Heuchelei und Bigotterie, er verurteilt Stolz und Hochmut. Völlerei, Geiz, Neid, Faulheit und Wollust sind ihm das größte Übel. Er sieht, dass sich in seiner Kirche die sieben Todsünden hinter den barocken Fassaden längst eingeschlichen haben, noch schlimmer, führende Kirchenfürsten haben diese Sünden verinnerlicht, sehen darin ihre einzige Existenzberechtigung. Das Wort Christi wurde auf die Feier der Heiligen Messe reduziert, gelebt werden hingegen Dogmen, vorgegeben auf Basis des reduzierten Geistes des Mittelalters. Bereits sein Vorgänger auf dem Stuhl Petri – der große Jahrhunderttheologe – ist angesichts dieser Offenbarung des Bösen innerhalb der eigenen Kirche verzweifelt. Millionen von Menschen sind die letzten Jahre aus diesen Fängen geflohen, haben ihr Heil in der Distanz zur Kirche Jesu Christi gesucht. Was tut der neue Papst: er hat die Kraft und das Charisma und christianisiert seine Kirche wieder, er führt sie auf die eine wahre Lehre Jesu Christi zurück. Er reduziert die Botschaft auf das Größte, was sein Glaube zu bieten hat. Nächstenliebe! Und was machen die Anderen? Richtig, sie bekämpfen ihn. Die Kleingeister des Neids, denen die Äußerlichkeit viel wichtiger als die innerliche Reinheit ist. Es sind die geistigen Erben jener Funktionäre, die bereits dem Heiligen Papst Johannes XXIII das Leben schwer gemacht haben. Die Besitzstandswahrer, denen eigener Besitz viel wichtiger, als das Seelenheil der Mitmenschen ist. Darum unterstütze ich Papst Franziskus mit meiner Unterschrift auf https://www.pro-pope-francis.com/
    Gerald Grosz

    • Mixe schreibt:

      Bergoglio, der Bischoff von Rom lästert permanent den Heiligen Geist. Er ist der, in der heiligen Bibel, angekündigte falsche Prophet, der Vorläufer des Antichrist. Viele, die nicht in der Wahrheit stehen, folgen ihm, in die Irre. Er ist das genaue Gegenteil vom heiligen Franziskus von Assisi. Es ist bezeichnend für Sie, dass Sie dem unheiligen falschen Papst, so loben. Somit entlarven Sie sich selbst. Benedikt XVI. ist der gültig gewählte Papst, auf Lebenszeit!

  2. Häfliger Toni schreibt:

    Betrifft: https://www.pro-pope-francis.com/dl/OuoNJKJLKJqx4KJK/171106_FEINSCHWARZ_Pro_Pope_Francis.pdf

    Lieber Herr Zulehner

    Ich bin froh um Ihre heutigen ausgeweiteten Erläuterungen dessen, was Herr Halik und Sie als Kern der Aktion ProPopeFrancis sehen, nämlich eine in erster Linie heilend ausgerichtete Haltung und Praxis möglichst vieler Amtsträger, seelsorgender Frauen und Männer sowie aktiver Glaubender in der Kirche.

    Auch bin ich froh, dass Sie beide den Prozess offen halten. Allerdings glaube ich nicht, dass es genügt, darauf zu hoffen, „dass die Aktion informell weiterläuft und der Papst sich dauerhaft der Unterstützung der breiten Mitte einer offenen Kirche sicher sein kann“. Denn ähnliche Hoffnungen einer stattlichen Anzahl an Initiativen seitens Glaubender aus dem Kirchenvolk, von Seelsorgerinnen und Seelsorgern sowie aus akademischen Lehrkreisen haben sich in den vergangenen zehn Jahren europaweit sehr schnell zerschlagen. Die jeweiligen Oberhirten wiesen die Aufforderungen mehr oder weniger brüsk zurück und liessen sie danach ins Leere laufen, indem sie, die Bischöfe, beharrlich schwiegen bzw. Gespräche verweigerten. Wie Sie, Herr Zulehner, im hier kommentierten Text betonen, schweigen die allermeisten amtierenden Bischöfe weltweit auch jetzt – mit dem Unterschied, dass keiner etwas gegen den Inhalt der Aktion verlauten lässt: Dies wäre ja auch dumm, würden sie sich doch selbst schaden. Auch Bischöfe und Kardinäle lieben häufig Ehren und Regie-Kompetenzen, von denen sie ungern loslassen.

    Parallel dazu kann ich nun bereits seit mehr als vier Jahrzehnten feststellen (… und darin werde ich z. B. von heute in vergleichbaren Bewegungen engagiert Gebliebenen ausdrücklich bestätigt), dass sowohl die Mehrheit der Pastoraltätigen wie auch der Theologie-Professorinnen und -Professoren – gelinde gesagt – den Kopf hängen lassen, wenn ihn nicht wie in ProPopeFrancis Leute wie Sie und Herr Halik durch fortlaufendes „Anstossen“ und Öffentlichkeitsarbeit stützen. D. h. diese Personen müssen von jemandem aktiv gehalten werden, müssen zu bestimmten Handlungen angeregt und dabei unterstützt werden, müssen – dies ist ein sehr wichtiger Faktor – koordiniert werden, ansonsten die momentane Begeisterung verebbt und wieder alltägliche Bedürfnisse und Motive den Vorrang gewinnen. Dies ist leider so. Dem muss Rechnung getragen werden.

    Auf diesem Hintergrund bitte ich Sie und Herrn Halik, nicht bloss zu hoffen, sondern als zugkräftige und zugwillige Frontleute – vielleicht zusammen mit ein paar Frauen und Männern, die sich ebenfalls dazu bereit erklären – aktiv zu bleiben. Damit würden Sie aus meiner Perspektive auf lange Zeit einen unschätzbaren Dienst in der Kirche leisten, einen Dienst, der Ihrer beiden bisherigen Verdienste in eine bestimmte neue Qualität gipfeln liesse.

    Herzlich dankt Ihnen und Herrn Halik mit ebensolchem Gruss

    Toni Häfliger (Theologe), CH-Ostermundigen

  3. Johanna Spöth schreibt:

    Sehr geehrter Herr Professor Zulehner,
    Der Ticker „pro pope Francis“ läuft ja zwischenzeitlich zu Höchstwerten auf, mit einem Wort, Ihr Einsatz und Arbeit zeigen gute Früchte, soweit man das von außen beurteilen kann und ich vergönne es Ihnen aus ganzem Herzen. Auch wenn Ihnen „gelobt werden“ nicht so liegt, nehmen Sie es einfach als ehrlich Meinung an! Herzlichst J. Spöth

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