Idomeni: Familien mit Kindern aufnehmen!

Es wäre ein Akt der Menschlichkeit. In Idomeni sitzen auch Familien mit (kleinen) Kindern fest. Geschenkt: Manche NGOs machen den Flüchtenden Hoffnung, wenn sie lang genug ausharren, würde man sie schon durchlassen. Unsere Politiker aber denken: Wir lassen uns nicht erpressen. Wir geben nicht nach. Wir machen keine Ausnahme. Aber Menschlichkeit: Verlangt diese nicht immer nach Ausnahmen?

Ich wundere mich, dass noch kein Kandidat, ja nicht einmal eine Kandidatin für das BundespräsidentInnenamt an die Regierung den Vorschlag unterbreitet hat, handverlesen die Familien mit Kindern durchzulassen und ihnen die Möglichkeit zu geben,  in Österreich Asyl zu beantragen. Es wäre ein Akt der Menschlichkeit, der Österreichs in der Welt schwer angeschlagenen Ruf ein wenig verbessern könnte. Einen solchen Bundespräsidenten, eine solche Bundespräsidentin würde ich gern wählen. Und auch die Regierung könnte glaubhaft machen, dass ihr Menschen mehr wert sind als Zäune, Solidarität mehr als Angst.

Das ist also mein Vorschlag an die Regierung: Bitte nehmt aus Idomeni syrische Familien mit Kindern an. Man kann diese umstandslos auf das Kontingent der 37500 anrechnen.

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