Silvester: Für „Feuerwerk der Hilfe“ statt Knallerei

KAÖ-Präsidentin Schaffelhofer: „Wir laden dazu ein, nicht in Feuerwerkskörper sondern in Mitmenschen zu investieren“

Die Katholische Aktion Österreich lädt die Menschen zum bevorstehenden Jahreswechsel ein, ein weiteres „Feuerwerk der Hilfe“ zu zünden anstelle von Raketen und Knallkörpern. „Was Tausende Österreicher in den vergangenen Monaten in ihrem Engagement für Flüchtlinge geleistet haben, kann man ohne Übertreibung als ein Feuerwerk der Hilfe bezeichnen. Es wäre schön, wenn viele sich dazu entschließen, nicht in schnell verpuffte Leucht- und Knalleffekte zu investieren und das eingesparte Geld Hilfsbedürftigen zur Verfügung zu stellen“, so KAÖ-Präsidentin Gerda Schaffelhofer.

„Ein Verzicht auf Knallerei wäre zudem ein Zeichen der Rücksichtnahme auf jene Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, weil ihr Leben durch Bomben und Gewehrsalven bedroht war“, hebt Schaffelhofer hervor.

„Es geht nicht darum, den Menschen die Feierlaune zu verderben. Ich denke, man darf aber die Frage stellen, ob eine Silvesterparty nicht auch ohne Feuerwerkskörper gelingen kann, besonders dann, wenn der Verzicht mit einem sinnvollen und wertvollen Zweck verbunden ist. Ein Feuerwerk verschafft kurzes Vergnügen, Teilen schafft langfristige Freude“, so die KAÖ-Präsidentin.

 

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